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Weblog von Sebastian Schneider

Festlegung der Capability Level und Prozesse

Bei einem Assessment legt man fest welche Prozesse assessiert werden sollen und bis zu welchem Level. Der Artikel beschreibt dieses Vorgehen.

Prozesse bewerten, nicht Personen

Eine Regel, die jedem Assessor bekannt ist: In einem Assessment wird immer ein Prozess bewertet und nicht eine Person.

In dem Prozessverbesserungsmodell (Automotive) SPICE gilt weiterhin: Überprüfen, des WAS und nicht des WIE.

Ein jeder weiß, dass es mitunter sehr entscheident ist, wie der erste Eindruck bei einer Person hängen bleibt: ist sie mir sympatisch oder nicht, hat Sie ähnliche Vorstellungen oder gar gleiche Interessensgebiete. Gerade bei einem Assessment ist sowas absolut entscheident und wichtig. Hier ist Neutralität gefragt.

Automotive SPICE gibt einen groben Rahmen vor, in denen Personen einen Prozess etablieren können. Dabei wird - wie oben benannt - immer das was bewertet. Es ist also nicht entscheident, ob eine Person sich in einen Prozessgebiet A für ein Tool B entscheidet oder das Tool C. Entscheident ist es, dass sie mit dem eingesetzt Werkzeug für die Erfüllung des Prozesses beiträgt. Wieder eine andere Person schafft die Erfüllung des Prozesses ggf. sogar ohne Tool.

Deshalb ist es in einem Assessment absolut wichtig, dass der Assessor

  • neutral ist
  • sich nicht durch unterschiedliche Meinungen oder Interessenskonflickte beeinflussen läßt
  • versucht die Person zu verstehen und ggf. so nachfragt, dass die Prozessumsetzung positiv überprüft werden kann

Auch in Diskussionen vertritt man immer einen Standpunkt. Dieser Standpunkt darf einem aber nicht befangen gegenüber anderen Personen, die Prozesse vertreten, machen. Diese Umsetzungen die auch ggf. von der eigenen Vorstellung abweichen, sind immer zu prüfen, denn es gibt zum Ziel immer verschiedene Wege - gerade im Prozessverbesserungsbereich.

Digitale Identität - Web 3.0 Keyfact?

Bei allen Betrachtungen rum um das Web3.0 bleibt eine spannende Frage nach der wirklichen Bedeutung der so oft angesprochenen Semantik (siehe auch meinen Artikel: Web 3.0 rückt näher).

Betrachtet man mal sein eigenes "ich" stellt man im realen Leben ja fest (und andere tun das auch), dass man eine Identität besitzt, die jeden Menschen auszeichnet. Trifft man Freunde, kennen die einen dann ganz gut. Das liegt daran, dass diese einen wirklich kennen und verstehen und die Beziehung klar ist.

Betrachten wir aktuell das Netz und die Social Media Trends haben wir gerade Größen wie Twitter, Facebook, XING, LinkedIN und weitere private und berufliche Netzwerke. Meldet man sich jetzt bei einem Netzwerk an, geschieht das meisten, weil einen ein Freund oder Bekannter drauf aufmerksam macht. Man meldet sich irgendwo an, weil man eine Empfehlung bekommen hat. Jetzt passiert immer wieder das Gleiche auf diesen Netzwerken

  • Man sucht sich neue (alte) Freunde in jedem Netzwerk
  • Man wählt seine Interessen, Vorlieben und persönliche Daten
  • man trägt sich in Listen, Foren und Gruppen ein, die zum eigenen Geschmack passen

Um es kurz zu machen: Das nervt! Ich habe bspw. auch bei LinkedIN ein Profil, aber nie wirklich ausgefüllt, weil eigentlich XING den Bereich abdeckt. Warum muss ich meine ganzen Daten da wieder eintragen? Schöner wäre es doch, wenn die Seiten mich kennen würden und auch entsprechend meiner Interessen obige Einstellungen vornehmen würden. Wenn ich Klaus Peter kenne und er in einem Netzwerk A ist, und wir beide in einem Netzwerk B, warum muss ich ihn dann

  • in diesem Netzwerk suchen
  • eine Kontaktanfrage schicken und
  • er mich auch noch bestätigen?

Wir kennen uns, unsere Identitäten sind bekannt. Ein zentraler Schlüssel bei dieser Identität ist auch ganz klar die Semantik. "Versteht" eine Seite meine Beziehung zu Klaus Peter, dann ist das ein großer Schritt, denn die Semantik dieses Verhältnisses kann ausgedrückt werden und man kann so weitere (automatische) Schritte ziehen, die es im Web1.0 oder Web2.0 noch nicht gab. Ich möchte eigentlich einer neuen Seite immer nur eine Art digitales Profil übergeben. Und dann soll der Rest automatisch geschehen und ich nur maximal bei Detailrückfragen einschreiten müssen.

Ein Schritt in diese Richtung kann sein, Open Social zu nutzen, welches Daten über verschiedene Netzwerke hin portieren kann. Allerdings wird das alleine zum Durchbruch wahrscheinlich noch nicht reichen.

Web 3.0 rückt näher

Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten meiner ersten Studienarbeit, als ich das erste mal mit Semantik in Berührung gekommen bin. Beschreibungssprachen wie das RDF gab es damals schon. Nun sind einige Jahre ins Land gezogen, der große Web2.0 Hype ist voll da und man hört hier und da wieder Dinge zum Thema Web 3.0, immer im Zusammenhang mit der Semantik.

Was hat es nun mit dieser Semantik auf sich und warum wird dem Thema soviel Aufmerksamkeit geschenkt? Betrachten wir kurz die Keyfacts:

  • Jede Sprache hat eine Syntax und
  • Jede Sprache hat eine Semantik

Dabei kann die Sprache nun ein im Web verwendete Sprache sein oder aber auch eine gesprochene Sprache wie Deutsch. Wir haben immer einen bestimmten Aufbau (Syntax->Grammatik) und dann eine Semantik an einer Sprache (Bedeutung).

Sämtliche bisherige Suchmaschinen bauen auf keiner Semantik auf, da hier weitere Vorraussetzungen gegeben sein müssen. Man benötigt hier einige weitere Metasprachen, wobei RDF ins Spiel kommt.

RDF arbeitet mit sogenannten Ressourcen, wobei praktisch alles, was per URI angesprochen werden kann eine Ressource darstellt. RDF benutzt Subjekt Prädikat Objekt (Die Firma Ballimperium verkauft Bälle in Karlsruhe) um etwas zu beschreiben. So haben wir aktuell das Problem, dass wenn wir Google bemühen uns alles über "Ball Karlsruhe" zu zeigen, wir

  • Informationen über Firmen erhalten, die Ball im Namen haben
  • Etwas über Tanzen erfahren können

aber nicht das Gemeinte (Semantik): Einen (Spiel)ball in Karlsruhe kaufen. Auch wenn das Beispiel vielleicht nicht so ganz plausibel ist, zeigt es die Unklarheit bei Suchbegriffen.

HTML beschreibt also die Syntax von Dokumenten aber keine Semantik. Wenn wir in der Lage sind, Dateien semantisch zu beschreiben, dann ist es möglich, dass uns Computer verstehen können:

  • Weniger Zeit beim Suchen verbringen, Lösung kann schnell gefunden werden
  • Suchmaschinen könnten lernen was wir mögen und die Angebote besser zuschneiden

Vieles davon klingt für den einen spannend, den anderen hinsichtlich Datamining erschreckend, ist aber letztendlich alles Bestandteil vom Web3.0.

Um dieses Ziel zu erreichen wird RDF in verschiedensten Formen in das Web eingearbeitet und benutzt - so auch in XML.

Richtige Sematische Suchmaschinen gibt es bis lang nicht direkt. Zwar startete der Mathematiker Stephen Wolfram mit Wolfram Alpha eine semantische Suchmaschine, die sich aber stark auf exakte Wissenschaften begrenzt.

Spannend wird auch bei RDF bleiben, wie es Suchmaschinen schaffen unerwünschtes pushen durch falsche Angaben in den Dokumenten zu unterbinden. So ist RDF wie XML ja lediglich Text der eingefügt wird.

  • Von wem wird dieser Text in die Dokumente eingefügt

ist eine zentrale Frage. Wenn dieses durch den Autor erledigt wird, kann praktisch wieder alles enthalten sein. Da wird dann wahrscheinlich wieder Schindluder getrieben um sich weit oben in der Suchmaschinen zu plazieren. Die Thematik bleibt auf jeden Fall spannend und ich am Thema dran.

Twitterguide

So, da ich mit dem Twitterguide in Buchform schon begonnen habe, füge ich meinen alten Blogbeitrag hier mal mit ein:

Aktuell habe ich mir mal die Mühe gemacht, die ganzen Informationen aus nun 7 Monaten (ist das echt schon so lange her?) Twitter zusammen zuschreiben. Ich habe nach kurzer Zeit immer wieder tolle Guides gelesen, die das Goldene vom Himmel versprechen. Man macht Geld mit Twitter über Nacht oder aber wenn man hier und da klickt, werden die Follower mehr. Nun, einiges bei Twitter läßt sich echt gut vermarkten und auch gut nutzen. Es gibt durchaus Korreleationen von Followern und Umsatz – aber das muss eben auch nicht unbedingt sein. Wichtig ist aber auch ein neutraler Blick ohne den Hintergedanken etwas mit dem Dokument verkaufen zu wollen. Genauso wird die Wortanzahl pro Seite deutlich höher sein, als in anderen Werken, die überwiegend Werbung abdrucken. Auch sollen möglichst kostenfreie Tools angesprochen werden.

Deswegen habe ich mir überlegt, die ganzen Informationen mal zusammenzutragen. Dabei wird das kein Einsteigerguide werden (wenn Sie sowas suchen, dann schauen Sie sich das Buch oben an oder klicken Sie hier), also was sind Follower, was Tweets und soweiter wird nicht Bestand sein. Viel mehr soll das Ganze unter einer mathematischen Betrachtung liegen und die Bereiche Marketing und Publicity abdecken.

Bis jetzt habe ich mir folgendes Inhaltsverzeichnis überlegt und schon mit Leben gefüllt. Die Liste ist noch lebendig und wird erweitert, wenn der Guide fertig ist, werde ich ihn hier bereitstellen.

Natürlich wird der Guide in feinstem LaTeX gesetzt und macht auf jeden Fall mehr her als dieses schnelle Wordgehacke.

Chapter 1: Einführung

1.1 Der Twitter Account und die Tweets

1.2 Der TweetPublicity Faktor

1.3 Die Tweet-Alive-Time

1.4 Brauche ich mehrere Accounts?

Chapter 2: Die Twittertools

2.1 Hootsuite

2.2 Socialoomph

2.3 Refollow

2.4 URL Shortener

2.5 Gravity

2.6 Integration von weiteren Diensten nach Twitter

Chapter 3: Twitterpräsenz aufbauen

3.1 Szenarios

3.2 Follower auf Seiten ziehen

3.3 Gutscheinaktionen

3.4 Trafficgenerierung

3.5 Wie viele Tweets versenden?

3.6 Mein Avatar

3.7 Wann werden meine Links gelesen?

3.8 Der Twitter Hintergrund

3.9 Tweetalive

Chapter 4: SEO

4.1 Wer indiziert meine Tweets?

4.2 Der Account Name

4.3 Die Biografie

Chapter 5: Twitter Security

5.1 Passwort Klau

5.2 Social Engineering/Hacking

5.3 Passwort Phishing

5.4 Datenverkehr mitschneiden

So grob hatte ich mir das überlegt, wobei die Themen noch sehr dynamisch sind und ich versuchen will, die Erfahrungen schon gut verständlich einzuarbeiten. Sobald sich Änderungen ergeben, sind diese hier zu finden.

Zeitbedarf in Assessments

Der Faktor Zeit ist in Assessments wichtig. In dem folgenden Artikel beschreibe ich meine Sicht der Dinge zum Thema Zeit in Assessments aus verschiedenen Erfahrungen, die ich mir im Laufe der Zeit aneignen konnte.

Neue Theme gefunden...

Ich bin ja immer noch die ganze Zeit am Suchen, welches Theme ich denn nun verwenden soll. Es gibt jede Menge an Auswahl im Internet, aber keines wollte mir so recht zusagen. Jetzt habe ich doch noch eines gefunden, welches auf den "merkwürdigen" Namen

  • Unqualified

hört. Wie auch immer, ich fand die Farbkombination recht ansprechend, und auch die CSS Gestaltung hatte mich überzeugt. Einzig die Listendarstellung (li) fand ich nicht gut bzw. mag ich es da immer etwas "peppiger" mit einem Icon dabei.

Die Theme bringt schon ein nettes Icon mit, so habe ich das im CCS File etwas abgeändert und nun sie die Listen aus meiner Sicht deutlich ansprechender und auffälliger. Mit ein paar weiteren freien Icons habe ich noch die ein oder andere Änderung vorgenommen und bin jetzt ganz zufrieden.

Ein zweiter Punkt, den ich noch leicht verändert habe sind die Überschriften in der Sidebar.

Jetzt muss ich noch ein daraus entstandenes Problem lösen und dann bin ich fast schon glücklich :-)

 

Masterarbeit und keine Ende

Es ist schon deprimierend: Da bin ich nun kurz vor Ende meines Zweitstudiums und was passiert - keiner will sich meines Themas für die Masterarbeit so recht annehmen. Nicht, dass dieses nicht interessant wäre, oder keine aktuellen Themen der Informatik aufgreifen würde. Ist es doch mehr das Problem, dass ein möglicher Betreuer nur noch bis Ende Februar an der Uni ist, und auch das Lehrgebiet so nicht mehr existiert, da der Professor in den wohlverdienten Ruhestand geht. Schlecht für mich...

Ich habe die Hoffnung aber noch nicht ganz aufgegeben. Schließlich ist ein Tailoring von Scrum auf Hinsicht von Multiprojektmanagament und Überprüfung durch SPICE auf gewisse Faktoren ein sehr interessantes Gebiet. Es ist so nicht 1:1 in der Literatur vertreten. Auch bei mir auf der Arbeit würde sich das Thema sehr gut machen. Nun ja, bis lang haben leider alle möglichen Personen abgesagt. Ich hoffe jetzt nicht am Ende doch irgendein Thema machen zu müssen, nur weil das eigentliche Thema nicht mehr möglich ist.

Seiten sind online

Die neue Domain ist verfügbar und war sehr schnell einsetzbar. Innerhalb weniger Stunden konnte ich die Internetpräsenz aktivieren und so sieht man nun die neuen Internetseiten.

Ich werde diese Seiten nutzen um überwiegend auf Themen einzugehen, an denen ich arbeite. Da ich auch meine andere Domain www.schneseb.de zu meinem neuen Provider umziehen werde, sind dort aktuell keine Aktivitäten mehr zu verzeichnen.

Teilweise werden sich die entsprechenden Beiträge mehr auf die Projekte fokussieren, als das in der Vergangenheit der Fall war. Die Migration von einigen Themen steht noch aus.

 

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