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Weblog von Sebastian Schneider

Datenschutz vs. Social Networking

Datenschutz und das Social Web - sind diese Themen noch zu vereinbaren? Ist Datenschutz überhaupt bei den Nutzern verankert? Dieser Artikel diskutiert ein paar Ansätze durch und hinterfragt.

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus

Privates

Privater Counter für schöne Ereignisse

Einfach nur ein Counter, der hier ab und zu die Zeit zu einem schönen Ereignis runter zählt. Das wissen auch nur Insider und wird nicht verraten :-)

Geburtstag

Wie die Zeit vergeht, in
habe ich wieder Geburtstag.

2010-03: Die Blog Auswertung für März

Diesen Monat ist allerhand passiert, sowohl von der Umgestaltung der Seiten als auch von dem Verhalten der Besucher.

Wie monatlich übliche, gehe ich in diesem Posting auf die entsprechenden Kenngrößen ein. Zum Nachlesen finden sich die alten Monate im Blog.

4 Keyfacts zur Umsetzung

Es fallen immer wieder ganz entscheidenen Probleme bei der Umsetzung von Prozessverbesserungsprojekten auf. Ich möchte in diesem Artikel kurz auf die in meinen Augen am wichtigsten Punkte eingehen und diese kurz erläutern.

7 Punkte zur Software FMEA

In diesem Beitrag geht es um die Software FMEA (Failure Mode and Effects Analyse). Der Artikel geht auf die allgemeine Beschreibung ein und nennt dann 7 wichtige Punkte zum Vorgehen.

Webmaster Friday: Linkstrategien aus Prozesssicht

Für das wöchenltiche Webmaster Friday Thema "Was ist die richtige Linkbuildung Strategie" möchte ich ein paar Anregungen über den Einsatz von bekannten Prozessverbesserungsmodellen oder Methoden geben.

Dabei haben aktuelle Verbesserungsmodelle wie die ISO 15504, als auch das Vorgehensmodell Scrum, oder auch PDAC  letztendlich alle ein ähnliches Ziel: Aufstellung von Zielen, messen der Ergebnisse und Reagieren auf Abweichungen. Die einen etwas schneller und iterativ, die anderen etwas schwergewichtiger.

Damit erreicht man einen kontinuirlichen Kreislauf in einem Projekt, der einem eine gute Steuerung über Jobs bereitstellt. Auch bei einer - wie auch immer gearteten - Linkstrategie kann man sich diesen Ansatz zu Nutze machen und das Thema als Pojekt begreifen.

1. Ich setze mir mein Ziel

ZielEs klingt ja so simpel, aber Hand auf Herz - wer kann jetzt genau innerhalb von 10 Sekunden sein Ziel für die Linkbuilding Strategie nennen? Die meisten werden jetzt beginnen zu überlegen, dann kommen vielleicht Aussagen wie "ich will möglichst viele Links". Gut und mit welcher Methodik, innerhalb welcher Zeit? Da hört es dann meistens auf oder aber die ersten Gegenfragen kommen, da es unklar ist.

Noch bevor man sich an die Fragestellung des richtigen Linkbuilding macht sollte man - vorzugsweise vor Installation der Internetseiten - sich mal seine Ziele der Webseite überlegen. Abhängig von seinen Zielen kann man sich dann auch später daran machen zu überlegen, wie man dieses linktechnisch umsetzen kann.

Ich möchte pro Woche 3-5 organische Links von Seiten generieren, die mindestens einen Page Rank von 4 haben.

Aha, das klingt doch schon mal fast nach einem Ziel, die einzige Frage ist vielleicht noch was damit erreicht werden soll und ob ich mir eine Projektgrenze dafür setzen möchte. Aber lassen wir es doch der Einfachheit halber bei diesem Ziel.

Dieser erste Punkt (das Ziel) wird praktisch oft gar nicht beachtet. Warum das so wichtig ist? Ich habe später keinerlei Möglichkeit zu sagen, ob ich mein Ziel erreicht habe oder wogegen ich messen soll, wenn ich das Ziel nicht kenne. Dann habe ich - um beim Beispiel zu bleiben - 2 Links in der Woche erreicht. Ist das nun gut? Wollte ich das? Ist es vielleicht doch zu wenig?

Das Ziel ist natürlich abhängig von den Internetseiten, die aufgesetzt werden sollen. Obiges Szenario gilt vielleicht für einen Blog wie diesen, aber bestimmt nicht für die Firmenseiten eines Weltkonzerns. Deswegen entsprechend wichtig festzuhalten, welches Ziel womit erreicht werden soll. Deshalb sollte auch schnell klar sein, es gibt nicht die richtige Linkstrategie. Sondern nur eine angepasste auf das jeweilige Projekt.

2. Ich habe mein Ziel und kann es messen

ChartWohl dem, der sein Ziel hat und auch das Instrument etwas zu messen hat. Messen tun viele Personen und ich denke mal so gut wie jeder Blogger hat schon mal etwas über seinen Blog gemessen. Wenn man jetzt fragt, wie misst du denn dein Ziel?

Dann kommt wahrscheinlich wie aus der Pistole geschossen: "ja ich nutze doch Google Analytics, damit kann ich alles machen".

Das ist zwar halb richtig, aber alle die kein Ziel haben, messen letztendlich nur irgendwas, was nicht wirklich klar ist. Daraus können sich dann im Laufe der Zeit Ziele ableiten, aber zunächst ist das einfach nur ziellos.

Das Messen sollte natürlich zielorientiert erfolgen und ganz klar an den Zielen aufgehängt sein. Auch die Frage nach dem richtigen Instrument muss man sich stellen. Eine Analysesoftware ist zwar gut, aber nicht alles. So kann es auch sein, dass man gewissen Kennzahlen, die sich nicht per Google Analytics oder Piwik messen lassen, einfach per Excelfile aufschreibt.

3. Ich habe gemessen, Abweichungen festgestellt und kann reagieren

Das ist die absolute Königsklasse. Wenn es schon jemand geschafft hat sich ein Ziel zu setzen und dann auch die aktuellen Daten messen kann, dann bleibt die Frage offen, was passiert denn wenn man das Ziel nicht erreicht?

Dann kann der Fall kann eigentlich nur auf zwei Wegen eintreten:

  1. Man hat sich verschätzt. Das Ziel war (aus mangelnder Erfahrung) so daneben, dass es unmöglich war dieses zu erreichen
  2. Man hat das Ziel aus Gründen nicht erreichen können, die sich aber erklären lassen. Faulheit, externe Einflüsse, etc.

Bei beiden Punkten ist es zunächst einmal wichtig diese zu kennen. Die Frage nach der Erfahrung wird sich schnell ergeben. Wenn ich monatlich meine Daten für den Blog auswerte und ein Gefühl bekomme, was Besucher wollen, wo diese herkommen, kann ich nach einigen Monaten schon sagen, was nächsten Monat realistisch ist.

Beim zweiten Punkt ist es wichtig das Problem zu lokalisieren und sich eine Abstellmaßnahme zu überlegen. Das ist zwar eigentlich trivial und erklärt sich von selber, wird aber oft nur zur Kenntnis genommen und nicht weiter betrachtet (wie auch bei vielen Projekten in der Wirtschaft).

Beim ersten Punkt, muss ich mein Ziel (realistisch) anpassen. Beim zweiten Punkt muss ich die Ursache des Problems abstellen und damit darauf aktiv reagieren. Das findet man auch in der Automotive SPICE verankert. Die folgende Grafik zeigt schön den Kreislauf von einer Planung und Ausführung, der folgenden Überprüfung sowie einer abschließenden Aktionsphase. Diese resultiert dann wieder in der Planung (mit neu gewonnen Erkenntnissen)

PDAC
Bild von Karn G. Bulsuk (http://karnbulsuk.blogspot.com)

Ein Beispiel aus der Praxis bitte

Viel Theorie, doch was bedeutet das denn in der Praxis? Ich habe für mich bspw. obiges Ziel gesetzt. Für mich ist mein Ziel in der Woche an 3-5 Links zu kommen. Dabei denke ich (noch) nicht über Themen nach wie Page Rank der Seiten oder Qualität von Links nach. Mir geht es hier nur um den sozialen Aspekt der Blogs. Auch wenn ich bspw. einen No-follow Link erwische ist mir das unter den "sozialen Gesichtspunkten" erstmal egal. Für einige Spezialthemen in diesem Blog habe ich sehr gute Ergebnisse in Google, so dass es mir auch gar nicht primär um ein verbessertes Ranking dort geht.

Dabei nutze ich fast ausschließlich Trackbacks und Kommentare.

Am Ende der Woche (oder zu einem definierten Zeitpunkt) kann ich dann überprüfen, ob ich mein Ziel für diesen Zeitabschnitt erreicht habe. Das kann natürlich auf verschiedene Arten geschehen. Bei mir ist es bspw. die gute alte Excelliste, in der ich einige Kennzahlen festhalte und mir auch meine Kommentare und Trackbacks eintrage.

Und genau hier kann ich dann prüfen, wie steht es denn mit meinem Ziel? Habe ich alles geschafft? Kann ich meine 3-5 Links vorfinden oder nicht? Da das Ziel zugegeben sehr simpel ist, ist auch das Tracking über die Woche einfach. So sehe ich immer (einfachstes Abzählen) wo ich aktuell stehe. Meine Abweichungen sind sichtbar und ich kann reagieren.

Der Blog ist noch relativ frisch, deswegen ist das aktuell auch nur ein Ziel hinsichtlich des Linkaufbaus. Später wird das dementsprechend angepasst.

Wichtig bleibt doch letztendlich nur die Frage: "War ich denn erfolgreich mit dem Linkaufbau?". Wenn ich bei dieser Frage erst anfangen muss zu überlegen, wie bekomme ich das jetzt raus, ist die Antwort wohl eher nein.

Fazit

Die Frage nach der Vorgehensart findet sich nicht beschränkt auf bestimmte Themengebiete sondern ist eine allgemeine Frage, wie ich an Projekte herangehe. Sein Projekt (Linkaufbau) auch wirklich als solches zu verstehen, ist der erste richtige Schritt. Für den ein oder anderen Hobbyblogger mag das unwichtig erscheinen, sobald man aber ernsthafte Themen mit seinem Blog verfolgt, sollte man sich hier auch gute Strategien überlegen.

Was man nicht messen kann... ...kann man nicht kontrollieren - ein vielzitierter Satz von Tom DeMarco schon aus der 80er Jahren. Er trifft das Thema ganz gut, in seinem Buch finden sich weitere Hinweise zu Themen rund um das Messen.

Ich hoffe ich konnte an der Stelle ein paar interessante Anregungen für euch hinsichtlich der Linkstrategie vorstellen, auch wenn es eher um die Projektsteuerung als solches geht.


Wochenrückblick KW12

Beginnend mit dieser Woche gibt es immer einen Wochenrückblick, der Themen von diesen Internetseiten, interessante Links oder aktuelle Ereignisse betrachtet. Vorzugsweise soll das am Freitag veröffentlicht werden.

UMTS Datentarife

Auf Grund der hohen Zugriffe des letzten Artikel über die UMTS Datentarife biete ich hier noch mal ein aktuelles Review an.

Dabei vergleiche ich einmal die verschiedenen Anbieter, stelle passende Tarife vor und gebe soweit möglich meine eigenen Erfahrungen weiter und stelle aus meiner Sicht Empfehlungen vor, die ich aktuell bevorzuge.

UMTS Tarife sind immer wichtiger und ermöglichen das Mobile Computing in seiner eigentlichen Form. Dabei bin ich persönlich der absolute Fan von mobilen Discountverträgen.

So ermöglicht es mir heute diese Art der Vertragsgestaltung doch endlich den Vertrag auch wieder abzustoßen, wenn ich ihn nicht mehr möchte und das nicht erst nach 24 Monaten.

Deshalb lege ich bei meinem Review heute auch nur Wert auf die entsprechenden Discountverträge, alle anderen mit Vertragslaufzeit bleiben unberücksichtigt. Ich gebe aber an der ein oder anderen Stelle noch Hinweise zu anderen Verträgen.

Weiterhin möchte ich aber noch Wert auf den Netzbetreiber legen. Wenn es beim Telefonieren mittlerweile in Deutschland fast egal ist, welchen Betreiber man nutzt, ist es mit dem UMTS Empfang so eine Sache und mit unter noch sehr entscheident. Es sind bei diesem Review nicht alles UMTS Flatrates, da man teilweise (bspw. für ein Smartphone) nicht eine wirkliche Flatrate braucht. Deshalb betrachte ich hier auch z.B. 1GB Tarife.

Der typische Anwendungfall ist für mich immer, unterwegs zu sein und dann auf mobile Dienste zugreifen zu können. Ob das mit dem Handy oder dem Laptop ist spielt keine Rolle. UMTS ist für mich (noch) kein kompletter DSL Ersatz, das liegt an der 5GB Grenze, den die meisten Anbieter setzen.

Welches Netz nehme ich denn nun?

Die wichtigste Frage ist ganz klar die des Netzes. Hier muss man wirklich recherchieren, ob an dem gewünschten Platz auch wirklich der Netzbetreiber vorhanden ist und eine entsprechende Abdeckung bietet. Gehen Sie dazu immer wie folgt vor:

  1. Welche Strecken werden Sie vorraussichtlich nutzen?
  2. Halten Sie sich öfters an bestimmten Orten länger auf, an denen Sie einmal online gehen wollen?
  3. Wohne ich in einer Großstadt oder auf dem Land?
  4. Ist das Gebiet eher hügelig oder nicht?

Während wir bei einer normalen Sprachverbindung fast überall in Deutschland telefonieren können, ist das bei der Übertragunsrate bei UMTS nicht so. Spielen Sie gar nicht mit dem Gedanken per GPRS zu surfen - das wollen Sie kein zweites Mal erleben.

Damit muss man also gucken, dass man mindestens eine Grund-UMTS-Abdeckung bekommt, die 384kb/s erreicht. Damit kann man durchaus schon ganz nett surfen. Sollten Sie jetzt nur in einer Großstadt unterwegs sein, können Sie das hier abkürzen, in dem Fall ist es praktisch egal, welches Netz Sie nutzen.

Alle anderen finden bei der UMTS Abdeckung oder bei der HSDPA UMTS Verfügbarkeit eine Abfrage für alle Netze, die eine erste Analyse ermöglicht. Die meisten Seiten bieten auch immer noch die Überprüfung an einer bestimmten Adresse an. Beachten Sie aber auch, dass die Übersichtskarten zum Teil "berechnet" sind, und keine Garantie für das Vorhandensein der gewünschten Verbindung sind.

Mein subjektives Empfinden ist, dass aktuell Vodafon noch die besten Verbindungen hat. Selbst in Gebieten, die schwach besetzt sind, hatte ich mit einer MoobiCent UMTS Flat sehr gute Ergebnisse erziehlen können.

Ich will nur eine Flat, was bietet sich an?

Wer schon genau weiß, dass er im Monat an die 5GB Grenze kommen kann, für den bietet sich natürlich außer einer Flat nichts an. Hier muss man sich überlegen, was für einen entscheident ist.

Ich habe bereits über Klarmobil berichtet und besitze aktuell die klarmobil - Internet Flat 5000 mit der ich zufrieden bin. Sie kann zwar nicht in schwachen Gebieten punkten, ist aber mit 20 Euro im Monat fast halb so teuer wie mein alter MoobiCent Vertrag.

Da ich MoobiCent schon erwähnt habe - aktuell gibt es hier die wirklich zuverlässige Mobile Internet Flatrate (mit Jahresvertragsbindung für knappe 30 Euro im Monat). Wer deshalb beim Vodafon D2 Netz bleiben möchte hat mit McSIM dazu die Chance. Hier muss man aktuell allerdings etwas mehr an Geld berappen, bekommt - wenn man will - wohl einen sehr ähnlichen Stick wie von Klarmobil. Bei Problemen hilft vielleicht mein anderer Artikel. Diese Option sollten alle die im Kopf haben, die sehr auf den Empfang und Verfügbarkeit achten müssen.

Wer nicht direkt auf das Netz gucken muss findet mit dem 1GB Datenpaket von blau.de für 9,90 pro Monat wahrscheinlich einen sehr guten Partner, die Flat ist dann für den doppelten Preis zu haben. Bei blau.de hat mir persönlich sehr gut gefallen, schnell und ohne Begründungen entsprechend Optionen an- und wieder abzuwählen. Das gefällt und ist unbürokratisch.

In die gleiche Richtung geht auch Mein BASE mit der Internet Laptop Flat für 20 Euro im Monat. Auch hier kann man zu und abbuchen, was dem Surfer sehr entgegenkommt.

Ich brauch was für mein Smartphone - aber Flat ist zu teuer

Man braucht nicht unbedingt bis 20 Euro zu gehen. Wer bspw. ein schickes Smartphone ohne Vertrag ergattert hat, findet bspw. mit helloMobil - Discountgünstig telefonieren und surfen einen interessanten Anbieter. So kann hier zwar die Verbindung ab 200MB schon gedrosselt werden, allerdings ist man sonst beim Telefonieren schon für 8 Cent dabei. Für Twitter, mal ein paar Seiten aufrufen, Facebook checken, reicht das absolut aus.

Wie schon oben angedeutet ist das 1GB Datenpaket von blau.de für 9,90 pro Monat und jeweils 9 Cent pro Minute auch keine schlechte Wahl. Da muss man sehen, was einem wichtiger ist, ein wenig mehr Datenvolumen oder 1 Cent pro Minute sparen.

Für alle Blackberrynutzer, die ggf. mehr Wert auf Emailkommunikation legen können auch die Mein BASE mit BlackBerry® Flat für 10 € einmal ausprobieren. Allerdings stellt sich dann wieder die Frage, ob nicht gleich das 1GB Datenpaket von blau.de nicht besser ist, aber eine Option allemal.

Fazit und Übersicht

Der Markt ist offen, aktuell bewegt sich viel, weswegen bei Uneinigkeit immer zuerst zu einem Discounter gegriffen werde sollte. Eine Übersicht über die verschiedenen Anbieter, Discounter und Brands findet sich bei Wikipedia. So kann man auch relative günstig gucken, ob das Netz auch den Erwartungen entspricht. Ist das nicht der Fall, dann kann man einen anderen Discounter für ein anderes Netz auswählen.

Sollten Sie doch zu dem falschen Netz gegriffen haben, ist das kein Drama - denn ohne Vertragslaufzeit läßt sich hier auch entsprechend wieder schnell kündigen.

Schauen Sie sich die Betreiber an, für 20 Euro im Monat gibt es 5GB ohne Probleme, überprüfen Sie genau, welches Netz Sie benötigen. Das die Funknetzwerke immer bedeutender für die Datenübertragung werden, stellt auch Techbanger in einem Artikel übersichtlich dar.

Brauchen wir noch SEO? Oder versteht Google schon?

Alleine mit diesem Titel wird es wahrscheinlich böse Kommentare von SEO Anhängern hageln. Trotzdem möchte ich hier die Thematik einmal genauer beleuchten. Das soll auch keine Kritik an SEO Seiten oder Personen sein, sondern eher in die Richtung gehen, ob Google nicht mittlerweile schlau genug ist, sämtliche Praktiken zu erkennen und richtig zu bewerten.

SEO, also die Suchmaschinenoptimierung, ist eine Technik bei der versucht wird das Vorgehen von Crawlern, bzw. allgemein der Suchmaschine, zu analysieren und zu verstehen. Darauf hin wird dann versucht die Seiten so anzupassen, dass diese bei den Suchmaschinen weit oben erscheinen. Sämtliche Methoden beziehen sich eigentlich ausschließlich auf Google, da von dieser Suchmaschine sehr viel von den Besucherströmem kommt.

Es spuken jede Menge Gerüchte durch die SEO Szene und auch viel ist veröffentlich worden, wie denn Google nun rankt und welche Faktoren denn nun wirklich ausschlaggeben sind. Bei Google gibt es über 200 Faktoren, die für die Plazierung von Treffermengen entscheidend sind.

Betrachte ich das Thema mal mit gesundem Menschenverstand, dann sollte eine Thematik denke ich klar sein. Ich versuche zunächst mal einen Artikel zu schreiben, der dem, der ihn lesen soll gefällt und für ihn ansprechend ist. Dazu brauche ich noch nicht mal in das Web zu gucken, sondern kann auch eine beliebige Zeitung nehmen. Ich erinnere mich noch gut daran, wenn mein Vater über die städtische Zeitung sich - sagen wir mal - nicht positiv geäußert hat, da ihm Inhalte nicht gefallen haben.

Hier waren die erhofften Inhalte nicht die, die erwartet worden sind. Google - um mal wieder in Gegenwart zu wechseln - ist also unser Zeitungsleser der mal fix alle Zeitungen durchliest und diese in eine Qualitätsreihenfolge bringt, und jedem, der eine Anfrage stellt, nun die passenden Antworten liefert. So will ich etwas über Politik lesen und bekomme auch nur die guten (aus Sicht von Google) Treffer angezeigt.

Was macht denn nun einen guten Artikel aus? Der Titel? Der Inhalt? Die Keywords? Ich denke damit hat man schon einen Großteil abgedeckt. Wenn ich einen Artikel über ein Thema X schreibe, dann ist das Thema X auch in der Regel im Titel vorhanden. Das bringt die Thematik einfach so mit sich.

Klar, wenn der Inhalt nicht passend ist, wird das keiner lesen wollen. Also brauche ich eine gewisse Anzahl von Wörtern, damit ich einen sinnvollen Text erhalte. Und dann sind wir auch schon wieder beim Thema Keywords. Auch sollte klar sein, wenn ich über Bananen schreibe, dass auch das Wort Bananen hier vorkommt.

Jetzt etwas sehr überspitzt habe ich damit schon die Möglichkeit bei Google gar nicht schlecht im Ranking zu stehen. Wo früher Tricks benutzt worden sind um Crawler zu überlisten, ist das heute schlicht nicht mehr möglich. Man könnte fast meinen Google kann die Texte schon fast "menschlich" lesen und beurteilen.

Natürlich kann man argumentieren, das sei ja noch lange nicht alles! SEO macht ja viel mehr und viele Agenturen machen ja auch Verbesserungen des Rankings durch Verlinkungen! Ja, das mag sein. Allerdings erhebe ich da auch wieder etwas Einspruch. Wenn ich mich an der Community beteilige und als normaler Blogger auch mal bei anderen Blogs rumschaue und Kommentare hinterlasse, dann bekomme ich so auch mal den ein oder anderen Link (ja ich weiß, es gibt auch nofollow's). Auch wenn ich mal etwas zitiere und einen Trackback generiere kann das helfen.

Und Google ist ja auch noch so nett und stellt uns "gnädiger Weise" alle Tools und Informationen bereit, erfolgreich das Web2.0 zu nutzen. Wenn es jemand verstanden hat, dann eben doch Google. Gut, ob wir Google als Scharfrichter wollen, wenn man doch mal versucht hat was "unerlaubtes" im SEO Bereich zu machen und wir dadurch abgestraft werden, sei mal dahin gestellt.

Ja, auch zu SEO gehört mehr als Keyword, Titel und Content. Aber mal ehrlich, soll man hinter Google hinterher jagen und versuchen hier den wirklichen Algorithmus zu "entschlüsseln"? Ich denke nein, 1. das wird keiner schaffen 2. die Zeit kann man auch in gute Artikel stecken und davon würde das Netz und die Community letztendlich nur profitieren.

Und wenn man sich die Infos von Matt Cutts in seinen Videos ansieht, wird genau auch das klar. Google schafft es genau dieses soziale "ehrliche" Verhalten richtig zu interpretieren. Vielleicht noch nicht perfekt, aber es wird in Zukunft umso wichtiger, guten Inhalt zu erstellen als auf irgendwelche SEO Tricks zu setzen.

Web 2.0 Grafiken und Icons - kostenlos nutzbar mit Iconfinder

Heute habe ich mir eine Seite zum Review vorgenommen von der ich schon öfters mal Icons oder kleine Abbildungen für Webprojekte benutzt habe. Es geht um die Seite Iconfinder.

Ich werde im Folgenden die verschiedenen Funktionen der Plattform einmal vorstellen und beschreiben warum man diese nutzen sollte.

Generell ist es eine erste Anlaufstelle sowohl für Suchende als auch Anbieter. Hier können sich beide Parteien austauschen und ihre Bedürfnisse befriedigen.

Die Anbieter bekommen bei Bereitstellung mehr Traffic, Links und vielleicht auch die ein oder andere Anfrage für Projekte.

Den Suchenden steht eine große Auswahl an Icons zur Verfügung, die in eigene Projekte eingebunden werden können. Da das Thema Icons oder allgemein Grafiken im Internet immer etwas tricky ist zwecks Abmahnungen, resultierend aus falscher Bilderverwendung, werde ich diesen Punkt auch extra noch mal genau im Review betrachten.

Was gibt es für Icons?

Die Auswahl an Icons ist schon recht groß, so hat man Zugriff auf über 150.000 Icons und ca. 500 Iconssets, die man alle durchsuchen kann. Dabei ist die Vielfalt überwältigend, so gibt es praktisch kein Themengebiet welches nicht vorhanden ist. Eigentlich alle Icons sollten beim Suchen in englischer Sprache genannt werden, da die Tags auch in englisch vorhanden sind.

Iconfinder

Wie finde ich die passenden Icons?

Am einfachsten tippt man die ersten paar Buchstaben von dem Wort ein, so wie man den Namen des Icons vermutet. Durch die Ajaxsuche werden einem nach den ersten paar Buchstaben schon die Treffer angezeigt. Dieses Verfahren bietet sich an, wenn man bspw. nur ein bestimmtes Icon haben möchte.

Oft sucht man aber auch ein entsprechendes Iconset, was man auf der eigenen Internetseite benutzen kann. Das ist dann interessant, wenn man Icons möchte, die aufeinander abgestimmt sind. Auch dafür hat Iconfinder eine nette Möglichkeit. So kann man in allen vorhandenen Iconsets browsen, auch das findet man direkt auf der Startseite.

Größe auswählen

Eine wirklich ausgezeichnete Möglichkeit ist, dass man die Icons gleich nach bestimmten Kriterien vorfiltern kann. Somit kann ich gleich mir nur die Icons anzeigen lassen, die bspw. mit 64x64 Pixeln genau in die entsprechende Position auf den Internetseiten passen.

Iconfinder

Wie oben dargestellt, hätte ich so die Auswahl zwischen 24x24 und 128x128 Pixeln als Bildgröße. Die Schieberegler kann man von beiden Seiten her nutzen und an die gewünschte Größe anpassen. Für nur eine Größe müssen diese folglich übereinander liegen.

Rechte an den Icons

Das Thema Bilderklau und Rechte an Bildern ist nach wie vor ein Thema. So möchte man durchaus schöne Icons oder Grafiken haben, oft traut man sich aber gar nicht diese einzusetzen, weil die Lizenz unklar ist. Und wer will schon dauernd hinterher rennen und fragen? Niemand. Deshalb ist es gut, dass es Lizenzen wie GPL, Creative Common, etc. gibt. Bei Iconfinder ist auch klar, was man benutzen darf.

Lizenzen einstellen

Iconfinder macht es einem leicht zu unterschieden, ob man ein entsprechendes Icon für kommerzielle Projekte nutzen darf oder nicht. Gleich neben der Größe, die für die Icons gewählt werden kann, befindet sich noch ein weiteres Feld, bei dem die Lizenz (indirekt) bestimmt werden kann.

Iconfinder

Eine weitere Unterscheidung ist leider nicht gegeben. So bietet gerade die Creative Commons Lizenz weitere Abstufungen die interessant wären, vielleicht kommt das irgendwann noch einmal.

Icon gefunden - und dann?

Wenn man sich durch die gewünschen Iconsuche gewühlt hat und das Icon seiner Begierde gefunden hat, kann man sich noch mal genau über das Icon informieren, bevor man es herunterläd.

 

Iconfinder

Hier habe ich mir mal ein beliebiges Icon herausgeriffen. Nun hat man über den Info Button beim Logo direkt die Möglichkeit zu folgendem Popup zu kommen. Dort findet man den Designer (Klick ist immer gut, so kann man auch mal einen Backlink auf diesen für seine Arbeit spendieren).

Darunter ganz wichtig, befindet sich die Lizenz. Die Größe wird zusätzlich aufgeführt. Auch wenn Sie beide Dinge bei der Suche berücksichtig haben, so gilt das hauptsächlich für Suchen ohne Beschränkungen.

Befindet sich das Icon in einem Set, ist dieses auch noch mal verlinkt. Weiter sehen Sie noch die Tags, die für das Icon benutzt werden.

Auf der anderen obigen Seite - gegenüber von Info - befinden sich die Downloadmöglichkeiten, einmal als ICO und PNG.

Fazit

Ich finde Iconfinder einen gut gelungenen und sinnvollen Web2.0 Dienst. Es gibt durchaus sehr ansprechende Icons und ich verwende Iconfinder des öfteren für Recherchen und finde so das ein oder andere Bild, welches ich einbinden kann.

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Lizenz

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