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Allgemeines

Das Ende von Web2.0

Das Wort Web2.0 war lange Zeit ein Modewort, so hat es doch das dynamische Web beschrieben. Alles was im Moment so gerne im Internet gemacht wird, wie Bloggen, Twitter, im Facebook "rumhängen", interaktiv mit Webseiten kommunizieren zu können, all das fasst man unter Web2.0 zusammen.

Facebook Markup Language

Die Facebook Markup Language stellt eine interessante Funktionalität bereit die eigenen Seiten im Facebook zu verschönen und entsprechend mit Markup und HTML aufzuwerten. Dieser Artikel zeigt kurz, wie man dieses auf seinen eigenen Seiten im Facebook umsetzen kann.

Anonym im Internet

In dem heutigen kurzen Review geht es darum, wie man sich anonym im Internet bewegen kann. Ich zeige an der Stelle auch mit welchem Programm sich das besonders leicht lösen lässt.

Datenschutz vs. Social Networking

Datenschutz und das Social Web - sind diese Themen noch zu vereinbaren? Ist Datenschutz überhaupt bei den Nutzern verankert? Dieser Artikel diskutiert ein paar Ansätze durch und hinterfragt.

Brauchen wir noch SEO? Oder versteht Google schon?

Alleine mit diesem Titel wird es wahrscheinlich böse Kommentare von SEO Anhängern hageln. Trotzdem möchte ich hier die Thematik einmal genauer beleuchten. Das soll auch keine Kritik an SEO Seiten oder Personen sein, sondern eher in die Richtung gehen, ob Google nicht mittlerweile schlau genug ist, sämtliche Praktiken zu erkennen und richtig zu bewerten.

SEO, also die Suchmaschinenoptimierung, ist eine Technik bei der versucht wird das Vorgehen von Crawlern, bzw. allgemein der Suchmaschine, zu analysieren und zu verstehen. Darauf hin wird dann versucht die Seiten so anzupassen, dass diese bei den Suchmaschinen weit oben erscheinen. Sämtliche Methoden beziehen sich eigentlich ausschließlich auf Google, da von dieser Suchmaschine sehr viel von den Besucherströmem kommt.

Es spuken jede Menge Gerüchte durch die SEO Szene und auch viel ist veröffentlich worden, wie denn Google nun rankt und welche Faktoren denn nun wirklich ausschlaggeben sind. Bei Google gibt es über 200 Faktoren, die für die Plazierung von Treffermengen entscheidend sind.

Betrachte ich das Thema mal mit gesundem Menschenverstand, dann sollte eine Thematik denke ich klar sein. Ich versuche zunächst mal einen Artikel zu schreiben, der dem, der ihn lesen soll gefällt und für ihn ansprechend ist. Dazu brauche ich noch nicht mal in das Web zu gucken, sondern kann auch eine beliebige Zeitung nehmen. Ich erinnere mich noch gut daran, wenn mein Vater über die städtische Zeitung sich - sagen wir mal - nicht positiv geäußert hat, da ihm Inhalte nicht gefallen haben.

Hier waren die erhofften Inhalte nicht die, die erwartet worden sind. Google - um mal wieder in Gegenwart zu wechseln - ist also unser Zeitungsleser der mal fix alle Zeitungen durchliest und diese in eine Qualitätsreihenfolge bringt, und jedem, der eine Anfrage stellt, nun die passenden Antworten liefert. So will ich etwas über Politik lesen und bekomme auch nur die guten (aus Sicht von Google) Treffer angezeigt.

Was macht denn nun einen guten Artikel aus? Der Titel? Der Inhalt? Die Keywords? Ich denke damit hat man schon einen Großteil abgedeckt. Wenn ich einen Artikel über ein Thema X schreibe, dann ist das Thema X auch in der Regel im Titel vorhanden. Das bringt die Thematik einfach so mit sich.

Klar, wenn der Inhalt nicht passend ist, wird das keiner lesen wollen. Also brauche ich eine gewisse Anzahl von Wörtern, damit ich einen sinnvollen Text erhalte. Und dann sind wir auch schon wieder beim Thema Keywords. Auch sollte klar sein, wenn ich über Bananen schreibe, dass auch das Wort Bananen hier vorkommt.

Jetzt etwas sehr überspitzt habe ich damit schon die Möglichkeit bei Google gar nicht schlecht im Ranking zu stehen. Wo früher Tricks benutzt worden sind um Crawler zu überlisten, ist das heute schlicht nicht mehr möglich. Man könnte fast meinen Google kann die Texte schon fast "menschlich" lesen und beurteilen.

Natürlich kann man argumentieren, das sei ja noch lange nicht alles! SEO macht ja viel mehr und viele Agenturen machen ja auch Verbesserungen des Rankings durch Verlinkungen! Ja, das mag sein. Allerdings erhebe ich da auch wieder etwas Einspruch. Wenn ich mich an der Community beteilige und als normaler Blogger auch mal bei anderen Blogs rumschaue und Kommentare hinterlasse, dann bekomme ich so auch mal den ein oder anderen Link (ja ich weiß, es gibt auch nofollow's). Auch wenn ich mal etwas zitiere und einen Trackback generiere kann das helfen.

Und Google ist ja auch noch so nett und stellt uns "gnädiger Weise" alle Tools und Informationen bereit, erfolgreich das Web2.0 zu nutzen. Wenn es jemand verstanden hat, dann eben doch Google. Gut, ob wir Google als Scharfrichter wollen, wenn man doch mal versucht hat was "unerlaubtes" im SEO Bereich zu machen und wir dadurch abgestraft werden, sei mal dahin gestellt.

Ja, auch zu SEO gehört mehr als Keyword, Titel und Content. Aber mal ehrlich, soll man hinter Google hinterher jagen und versuchen hier den wirklichen Algorithmus zu "entschlüsseln"? Ich denke nein, 1. das wird keiner schaffen 2. die Zeit kann man auch in gute Artikel stecken und davon würde das Netz und die Community letztendlich nur profitieren.

Und wenn man sich die Infos von Matt Cutts in seinen Videos ansieht, wird genau auch das klar. Google schafft es genau dieses soziale "ehrliche" Verhalten richtig zu interpretieren. Vielleicht noch nicht perfekt, aber es wird in Zukunft umso wichtiger, guten Inhalt zu erstellen als auf irgendwelche SEO Tricks zu setzen.

Was ist eigentlich mit Google Wave?

Da war doch was in der Pluginbar meines Chromes...irgendein Icon...ach ja, genau Google Wave! Ich erinnere mich fast schon nicht mehr dran. Was war es doch zu Beginn für ein Hype. Die Zugänge waren beschränkt und damals lief die Fragerei im Twitter um wie ein Lauffeuer, wer alles einen Invite zu vergeben hatte.

Ja, ich hatte einen bekommen und freute mich. Und ich durfte auch welche vergeben. Von 20 Stück sind tatsächlich noch 3 unter den User gekommen, dann war Ebbe. Ich hatte mich schon bemüht den Anschluss zu halten, war öfters drin und schaute mich um. Plugins für Google Wave habe ich gefunden und war nun praktisch, abgesehen von einigen kurzen Zeiten, allein.

Nun ja, mittlerweile ist der Button weg und so richtig vermissen tue ich ihn nicht. Zugegeben, das Konzept dahinter fand ich gar nicht schlecht. Für Arbeiten im Team, als Wikiersatz bspw., hätte es was taugen können. Eigentlich wollte ich mir Wave mal auf meinem eigenen Server installieren, aber so richtig sind mir die Vorteile und Vorzüge nicht mehr in Erinnerung. Ich habe auch gar nicht mehr verfolgt, ob der Download als OpenSource freigegeben wurde.

Aktuell läuft wieder ein Wiki - von Wave redet kaum noch jemand und auch wenn man Google Glauben schenken darf, dann auch nicht mehr nach dem eigenen Trend.

Nun ja, ich warte mal ab, ganz abgehakt ist das Thema noch nicht, allerdings in der Prioritätenskala weit nach hintengerutscht. Eigentlich etwas schade. Woran hat es gelegen? Ich kann es nicht definieren, aber ich weiß, anderen Usern ging es ähnlich und auch Berichte von Webseiten beschreiben ganz ähnlche Verhaltensweisen. Ich bin und war offen für solche neuen Techniken wie Google Wave, aber irgendwie ist es ausgeblieben, Mehrwert für mich zu generieren. Und wie wir alle wissen ist der Mehrwert für den User ganz entscheident für eine Web2.0 Technologie.

Wie sieht es denn nun aber aus, kann man Google Wave denn in einer Firma einsetzen? Wie oben angedeutet als Wikiersatz? Die bekannte Social Media Platform Mashable hat sich diesen Monat einmal Gedanken über den professionellen Einsatz von Wave gemacht. Ja, falsch ist es alles nicht, aber ist es den Aufwand wert?

Da es dort auch einen Google Wave Guide gibt, kann man nochmal nachlesen und vielleicht kommt das Interesse wieder. Ich werde mir das Thema Google Wave zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal vornehmen. Vielleicht erschließt sich mir dann auch der erhoffte Mehrwert.

Echtzeitsuche mit Google

Ich habe mir mit Spannung die neue Echtzeitsuche von Google einmal angesehen und mit einem kleinen Test überprüft. Die Ergebnisse möchte ich im Folgenden kurz einmal darstellen.

Doch zunächst einmal die Klärung, was ist denn eigentlich die Echtzeitsuche bei Google?

Google macht nun nichts anderes als Ergebnisse die auf die Suchanfrage des Benutzer passen aus Quellen wie Twitter, Facebook, MySpace, FriendFeed, Jaiku und Identi.ca (Quelle: hier) zu implementieren.

Doch beginnen wir zunächst einmal damit, wie man diese Suche überhaupt aktivieren kann. Das erledigt man in 3 Schritten, die ich kurz darstelle. Ich möchte mir mal alles anzeigen lassen, was rund um Karlsruhe so passiert:

  1. Dazu rufe ich wie gewohnt Google auf und wähle als Suchabfrage "Karlsruhe"

    Google Real Time Search

  2. Als nächstes gilt es die Echtzeitsuche einzuschalten. Nachdem man die Anfrage gestartet hatte, kann man über den Suchergebnissen nun die Optionen ändern. Dazu klickt man auf "Optionen anzeigen"
  3. Google Real Time Search

  4. In dem Menü muss man nun lediglich noch auf die "Updates" klicken und schon hat man die Echtzeitsuche eingestellt
  5. Google Real Time Search

Man sieht nun, dass sich das Fenster für die Suchabfrage etwas ändert und man kleine Sprechblasen zu sehen bekommt. Nun habe ich einen kleinen Test gemacht und einen Tweet über Twitter abgesetzt. Und zwar den folgenden:

Google Real Time Search

Wie man sehen kann also um 10:04. Gut, ich hatte mir gedacht, wenn innerhalb von 5 Minuten der Tweet bei Google auftaucht, wäre das schon schnell. Ich habe nur einen Blick nach rechts auf den Monitor geworfen und der Tweet wurde schon angezeigt, es dauerte deutlich unterhalb einer Minute, bis ich diesen auf meiner Echtzeitsuche angezeigt bekommen habe.

Was ich noch interessant fand, war die Anzeige von sogenannten "moods". Das bedeutet übersetzt ja nun nicht mehr als "Gefühlszustand" und sind damit praktisch Smilies. Aufgefallen ist mir das bei dem Suchergebnis:

 

Google Real Time Search

Natürlich habe ich mir dann das Ergebnis mal angesehen und Tatsache, es enthält ein Smilie, der wohl das Gefühl "aufgeregt" darstellen soll. Interessant war auch, dass mein Smile (good old ASCII Art, siehe oben) nicht als mood interpretiert wird.

Über diese moods wird auch im folgenden Video gesprochen, was ganz interessant und informativ ist

Fazit: Die Echtzeitsuche ist interessant, auch wenn ich diese eigentlich normal nicht oft benutzen werde. Welchen konkreten Anwendungsfall man hat wird wahrscheinlich unterschiedlich sein. So könnte ich mir vorstellen, dieses als zusätzliche Suche einzusetzen, wenn vielleicht die normale Suche nicht erfolgreich war. So gibt es im Twitter doch wieder einiges, was sehr interessant sein kann, welches man im Web so schwer findet. Allerings muss man wiederum sehr genau wissen wonach man suchen soll.

Google Analytics ausschalten - oder Google ist mal wieder Sündenbock

Die Internetseite World Business hat einen interessanten Artikel veröffentlicht, in dem es darum geht, dass man zukünftig vielleicht Google Analytics ausschalten kann.

Mit Google Analytics fahren viele Webseiten entsprechende Analysen über die Besucher und deren Aktionen. So läßt sich erkennen, wann, von wo die Seiten aufgerufen wurden und welche Aktionen auf den Webseiten vorgenommen worden sind. Das tägliche Handwerkszeug für alle Seiteninhaber, so kann man gezielt auf die Wünsche der Besucher eingehen, in dem man analysiert, was sie wollen.

Während die einen nun schon laut schreien und die IP Adresse eines Benutzers im Web als personenbezogene Daten sehen und man dürfe sowas ja gar nicht aufzeichnen, ist das Instrument zur Auswertung der Besucher auf einer Seite in der Regel nichts schlimmes und auch nicht einem bestimmten Benutzer nicht zuordbar. Aber essentiell wichtig für jeden, der eine Seite besitzt und mehr damit macht als belangloses Zeug zu schreiben.

Wichtig ist natürlich die generelle Frage, ob eine IP Adresse eine personenbezogene Information ist oder nicht. Mit dieser Thematik haben sich schon viele Gerichte beschäftigt und unterschiedliche Urteile generiert. Beispielhaft hat Heise diese Daten von 2008 noch auf den Seiten zum nachlesen.

Ich will hier gar nicht die Lösung beschreiben oder eine Position beziehen. Wenn man aber diese Thematik einmal genauer beobachtet, dann habe ich das Gefühl, dass viele Personen mal wieder einiges an dem Thema nicht verstanden haben. Damit meine ich gerade viele Personen, die sich über solche Themen aufregen. Besonders weit vorne weg rennen gerne bestimmte Politiker oder übertriebene Datenschützer.

Wenn ich natürlich jede Internettechnologie ohne Hinterfragung nutze, nicht weiß was Javascript ist und auch nicht wie Cookies funktionieren, dann darf ich mich eigentlich auch nicht hinstellen und mich beschweren, wenn es um Datenschutz geht. Es gibt mittlerweile sehr viele und gute Anonymisierungsdienste im Internet (JAP, Tor, als Beispiele) die einer Webseite, die Daten aufzeichnet, nicht die richtigen Daten herausrückt.

So kann ich heute ohne Probleme mit einer entsprechenden Browser / Addon Kombination surfen und Google Analytic hat keinerlei die Chance mich zu verfolgen. Auch dazu muss man natürlich wissen, dass sich Google Analytics JavaScript bedient und von welchen Quellen diese Daten abgerufen werden. Schon klar, aber das ist Arbeit. Es ist ja auch um sovieles einfacher einfach zu sagen "Google ist böse", "Google trackt uns" und der gleichen Kommentare wo mir echt schlecht wird.

Ich persönlich habe mal wieder das Gefühl, dass dieses genau von den Leuten kommt, die auch nicht merken und verstehen, wie Sie anderen Personen Geld durch Affiliateprogramme in die Taschen spülen und glauben jeder Amazonlink ist reine Nächstenliebe.

Wenn ich bspw. Piwik benutze, so kann ich letztendlich genau das gleiche machen, was auch Google Analytics kann. Und hier wird es dann schon schwieriger das entsprechende JavaScript auszuschalten. Besser noch, Sie können das direkt, wenn es von der gleichen Domain kommt gar nicht so leicht feststellen. Nur das kennt man so nicht, also bietet sich mal wieder Google als Sündenbock an.

Aber was solls? Man kann doch auch bequem alle modernen Techniken einfach ausschalten und sich hinter seinem guten Proxy verstecken. Aha, das will plötzlich dann auch keiner mehr?! Ich verstehe, alles vom Web2.0 haben wollen,  in jedem Verzeichnis angemeldet sein, aber natürlich alles schick per Ajax und allen modernen Techniken anzeigen lassen, aber sich über die Konsequenzen nicht im Klaren sein...

Als Fazit: Datenschutz geht auch im Web2.0 ohne Probleme, man muss nur wissen wie. Das nicht jeder das Wissen dazu hat, kann nicht die Schuld des Web2.0 oder generell des Internets sein. Autofahren darf auch nicht jeder, ins Internet aber schon - also muss man sich auch über die Konsequenzen im Klaren sein. Lasst Google doch einfach gute Produkte entwickeln und jeden selber entscheiden, wie viel er von seinen Daten preisgeben will.

Warum Jobbörsen nicht funktionieren

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Die typischen Jobbörsen und Portale, wie sie praktisch jeder kennt sind im Web2.0 entstanden. Bis heute gibt es nach Studien über 1500 Jobbörsen und -portale in Deutschland. Anhand der Vielzahl dieser stellt man schon fest, dass irgendwas nicht ganz stimmt, denn sonst wäre der Markt nicht so übersät.

Woran liegt das? einige mögliche Punkte

  • Jede dieser Jobbörsen ist spezialisiert und jede deckt ein anderes Gebiet ab. Es kann leichte Überscheidungen geben. Durch immer weitere Anpassungen der Jobbörsen und die Konzentrierung auf Nischen, gibt es durchaus Potential, mit einer anderen Jobbörse noch Kunden zu gewinnen. So werden aktuell durch die großen der Branche nicht alle Anforderungen abgedeckt - hier ist man bspw. nicht auf den Markt für Studenten eingestellt, dieser wird wiederum in anderen Portalen befriedigt.
  • Bis lang versteht es kein Jobportal umfangreichere Abfragen auf den eigentlichen Job zuzulassen. So verstehen die Portale aktuell keine Semantik. Ich kann bei Xing ohne Probleme die Anzeigen durchsuchen, aber was mache ich wenn ich einen Manager suche, der eine gewisse Zeit in England gearbeitet hat und zwei abgeschlossene Studien haben soll? Auch dann ist hier Feinarbeit angesagt, denn das ist so nicht möglich.

Noch immer existiert auch für die wirkliche Vermittlung von Arbeitskräften kein gängiges Konzept. Fragestellungen wie

  • Welche freien Jobs auf dem Markt können anhand meines hinterlegten Profils überhaupt auf mich passen? Die Frage ist so nicht oder nur mit sehr schwerem Aufwand festzustellen. Stellen Sie sich selber die Frage und versuchen Sie die Antwort in einem großen Netzwerk zu finden - Sie werden nach einiger Zeit einen gewissen Satz an Stellen haben, aber sind das alle? Passen alle genau? Wohl eher nicht.
  • Man möchte sich oft gerne verbessern, und so sucht der ein oder andere auch einen besseren Job oder versucht irgendwo anders quer einzusteigen. Aber auch das ist nicht so ganz trivial und bei weitem nicht so durch die Systeme unterstützt, wie man es machen könnte. Oft werden bewußt entscheidene Kriterien von Firmen nicht angegeben oder finden sich schlicht in Ausschreibungen nicht. Wir sammeln aktuell so viele Daten im Netz, wir geben Hobbies bei Facebook Preis, twittern intimste Dinge und berufliche Probleme, sind aber nicht in der Lage anhand eines standadisierten Konzeptes mit einem festen Satz an Fähigkeiten, Eigenschaften, Erwartungen und Skills zu definieren was wir wirklich wollen und suchen.

Ich denke und hoffe, dass es hier bald noch eine Verbesserung gibt. Zudem möchte ich mich auch nicht in verschiedenen Stellenbörsen anmelden und hoffen mich findet wer. Ich möchte definieren, wer ich bin, was ich mache und was ich kann. Basierend darauf soll mir das System sinnvolle Vorschläge machen. Die Datenbasis ist aktuell noch nicht dafür da - das ist soweit klar. Aber ich denke, hier kann und muss sich noch einiges tun.

Auswirkung digitaler Profile

Das digitale Profil einer jeden Person wird immer bedeutender. Wer sich heute über  Bewerbungen, Empfehlungen, abgeschlossene Projekte umfassend und einfach informieren will, der ist mit dem Internet ganz gut aufgehoben. Ermöglicht dieses doch die von überall zugreifbaren Informationen über die eigene Person.

Viele Dienste im Internet machen es uns einfach unsere Daten zu verwalten. Das berufliche Profil bei Xing, das private bei Facebook, wo man ggf. auch gleich noch eine berufliche Seite hat - getreu nach dem Motto viel hilft auch viel. Deswegen läßt sich die Aufzählung auch benahe endlos fortsetzen: Picasa Webalbum, Youtube Videos, Twitter für zwischen durch u.s.w.

Wer noch jünger ist oder mehr der Communitytyp ist auch bei Seiten wie Wer-kennt-wen oder irgendeinem der VZ Ableger.

Doch wozu nutzen wir die Communities? Was bleibt erhalten? Das sind in meinen Augen zwei Kernfragen, die heute durch eine Generation beantwortet werden soll, der oft der Überblick über die tatsächliche Tragweite fehlt.

Warum ist das so? Es gehört schon eine Menge an Überblick dazu, genau zu erkennen, was irgendwelche Auswirkungen auf andere Situationen haben kann. Auch gerne der viel zitierte Satz "das Internet vergisst nichts" ist an dieser Stelle genau richtig. Folgende Situation kennt jeder bzw. hat diese schon gehört:

  • Die Fotos der Party, betrunken neben der Toilette aufgewacht als Gag auf sein VZ Profil geladen und veröffentlich. Dumm, wenn diese Daten irgendwie einem potetiellen Chef in die Finger fallen. Dabei will ich hier gar nicht auf die Schiene zwecks Datenzugriffseinschränkungen eingehen.
  • Aussagen die einmal im Netz gemacht worden sind, bleiben oft enthalten. Auch wenn die eigentliche Seite entfernt wird, in Personensuchmaschinen, im Google Cache oder auch auf Seiten die es sich zur Aufgabe gemacht haben, bspw. Politikeraussagen zu speichern, finden sich solche Aussagen noch lange, sehr lange, wenn nicht für immer wieder.

Also bleiben letztendlich jeder Person nur 2 Möglichkeiten:

  1. Sie versuchen nicht im Netz aufzufallen. Sie benutzen keine Freemailer, sind in keinen Communities angemeldet. Selbst im Job, dürfen Sie nicht glänzen - sonst schreibt vielleicht eine Seite, eine Zeitung oder sonst jemand etwas über Sie und Ihr Name findet sich trotzdem im Netz.
  2. Sie wissen, dass Sie im Internet gefunden werden können. Sie nutzen das als Chance und entwicklen aktiv an Ihrem Erscheinungsbild mit. Dabei nutzen Sie Blogs, Foren und Communities nicht um privates auszubreiten, sondern mit entsprechendem Inhalt und Wissen zu überzeugen. Durch die Präsenz im Internet schaffen Sie es, das Ranking bei den Suchmaschinen zu beeinflussen. Damit bestimmen letztendlich Sie es selber wo und wie Sie gefunden werden.

In meinen Augen hat man aktuell und gerade auch in der weiteren Zukunft eingentlich nur die Möglichkeit zur Flucht nach vorne und den Weg 2 zu beschreiten. Wichtig ist schlicht, ab wann man das erkennt und wie reif man ist: Versteht ein 16jähriger schon die Abhängigkeiten des späteren Berufsleben, wenn er jetzt seine Partybilder unvorsichtig im Internet verknüpft?

Die Frage ist natürlich nur im Einzelfall zu beantworten und in dem Alter wird wahrscheinlich der Spaß im Vordergrund stehen und die Zukunft noch nicht so genau betrachtet. Das ist grundlegend anders, als zu bspw. meiner Zeit. Web 1.0 und Community war da nicht ausgeprägt ;-) und auch die sonstigen Möglichkeiten begrenzt.

Die heute Gesellschaft und damit auch gerade die Jugend bekommt durch das Internet einen nicht zu unterschätzenden Faktor an die Hand, der sinnvoll genutzt werden sollte.

 

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