Mehr mit dienendem Management erreichen!

In hierachisch geprägten Strukturen großer Firmen oder Organisationen existiert das Bild eines Chefs, der Aufgaben an verschiedene Mitarbeiter verteilt. Aufgaben werden so zugewiesen und eine Abarbeitung überwacht. Eine Zuweisung der Aufgabenpakete an den Mitarbeiter erfolgt oft wirkürlich und ohne Berücksichtigung von Wünschen und Erfahrungen der Mitarbeiter. Die Alternative stellt das dienende Management dar. Dort löst das Management aktiv Probleme der Mitarbeiter und ünterstützt diese um bessere Arbeit zu leisten. Diese bessere Arbeit und der Gewinn an Produktivität lässt beide Parteien gewinnen.

Leicht ist es nie, sich von liebgewonnenen Positionen oder gewohnten Vorgehen zu trennen. Der klassische Chef in einer Organisation würde in den wenigsten Fällen auf seinen Titel verzichten. Ist einmal ein Titel wie Senior Manager, Director oder gar Vice President gewonnen, wird dieser geschützt und behütet. Dabei sind die Personen oft mehr damit beschäftigt diese Titel zu verteidigen, als sich um produktive Aufgaben zu kümmern.

Ein dienendes Management geht einen anderen Ansatz. Hier ist es die Hauptaufgabe des Management für die Angestellten zu dienen. Damit ist gemeint, dass Arbeitsverhältnisse bereitgestellt werden sollen, die es dem Angestellten ermöglichen Höchstleistungen zu bringen. Er handelt also nach den Bedürfnissen der Angestellten. Durch das dienende Management wären dann Aufgaben zu erledigen, die sich in den folgenden Bereichen manifestieren könnten:

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  • Herstellen von optimalen Arbeitsverhältnissen
  • Das Beseitigen von Konflikten
  • Das Lösen von unüberbrückbaren Hindernissen

Nun ist klar, dass in großen Firmen mit hierachischen Strukturen die Chefs an gewissen Kennzahlen gemessen werden. Diese geben die Ziele meist in Form von Abteilungszielen weiter. Dabei wäre ein anfängliches Problem bei dem übernehmenden Mitarbeiter des Ziels erst einmal zweitrangig. Die Aufgabe ist plaziert und nun wird der Chef immer prüfen, wie weit der Mitarbeiter ist. Dieser fühlt sich vielleicht nicht verstanden, kann die Aufgabe nicht lösen und bräuchte Hilfe. In vielen Situationen bekommt er die Hilfe nicht, Spannungen bauen sich auf und eine beiderseitige Unzufriedenheit wird gefördert.

Gehe ich von dem Fall aus, dass ein Mitarbeiter gewillt ist zu arbeiten (wenn nicht, hat man in normalen Strukturen die gleichen Probleme), dann wird dieser von gewissen Abhängigkeiten produktiver werden oder aber in der Produktivität nachlassen. Die Aufgabe des dienenden Management ist es nun, für diese optimalen Bedingungen zu sorgen. So sollen optimale Bedingungen geschafft werden, unter denen der Mitarbeiter Höchstleistungen bringen kann.

Dienendes Management kommt aus dem Bereich der Agilität. Als Beispiel kann der Scrum Master genannt werden. Dieser soll aktiv Hindernisse beseitigen, die ihm das Team im Daily Scrum nennt. Durch eine richtige dienende Haltung kann eine Win-Win Situation geschaffen werden. Wenn die Mitarbeiter Höchstleistungen bringen hat auch das Management etwas davon: die erreichten Ziele.

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