Bewertung von Dokumenten
Ein Review der Dokumente der zu assessierenden Organisation ist absolut notwendig und wichtig für die Bewertung und das Verstehen von Prozessen. Es bietet sich immer an diese Dokumente vor einem Assessment zu betrachten.
Während man die Daten sammelt um ein Prozess entsprechend zu bewerten, stößt man auf viele Dokumente und Artifakte, die einem durchaus komisch vorkommen können. Je nach eigenem Ausbildungs- und Wissensstand, kann es vorkommen, dass
- man der Meinung ist, die technische Umsetzung wäre falsch oder
- das die Umsetzung die hier angewendet wird ist nicht angemessen ist
Die Kunst liegt jetzt daran, eben dieses genau nicht zu beurteilen. Man bewertet nicht entsprechende Umsetzung, genauso wenig wie man Personen bewertet. Es geht um die Prozesserfüllung.
Die Sichtung der Dokumente machen es um einiges einfacher in einem Assessment gezielter die Fragen zu stellen. So kann man im Vorfeld mit unter auch schon kritische Punkte markieren und diese für das Interview aufnehmen.
Natürlich gibt es auch viele Assessments, wo die Sichtung der Dokumente nicht im Vorfeld stattfindet. Es gibt erfahrene Assessoren, die schnell die Probleme finden, auch ohne Sichtung von Dokumenten. Diese Sichtung variiert auch je nach Art des Assessments, wird bspw. eine komplette Organisation von einem Hersteller “offiziell” assessiert wo es um die Vergabe von Aufträgen geht, werden die Dokumente im Vorfeld schon betrachtet.
Dabei sind alle Dokumente natürlich wichtige Indikatoren zur Bewertung der Umsetzung eines Prozess Attributs (PA).
In dem Zusammenhang muss man sich auch immer noch die Frage nach der Sprache der Dokumente stellen – im internationalen Umfeld bietet sich natürlich englisch an. So vermeidet man auch evtl. Probleme mit dem “Nicht-Lesen-Können” durch Dritte.
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