Assessment und Audit wird oft im gleichen Atemzug genannt und hat sich umgangssprachlich schon als Synonym etabliert. Dabei gibt es Unterschiede, die der folgende Artikel beschreibt.
Ich höre oft unterschiedliche Meinungen bezüglich der Unterscheidung von des Begriffs Assessment und Audit – häufig werden die Begriffe identisch verwendet. In meinen Augen nicht ganz richtig ist.
Ein Assessment hat immer die Überprüfung von Prozessen mit konstruktivem Charakter als Ziel. Konstruktiver Charakter bedeutet, dass in einem Assessment-Bericht durchaus etwas Positives stehen kann und nicht nur nach “Fehlern” gesucht wird. Es geht um sogenannte Findings, Stärken und Schwächen. Was hat die betrachtete Organisation hinsichtlich ihrer Prozessgebiet gut umgesetzt, was kann besser gemacht werden. In einem Assessment können auch Personen der betrachteten Firma sitzen. Oft als Observer oder Co-Assessor.
Bei einem Audit steht mehr die Nichteinhaltung von bestimmten Prozessen und Abläufen im Vordergrund, zudem ist ein Audit meisten destruktiv und extern organisiert. Die gesammelten Hinweise beschränken sich auf fehlende oder “falsche” Umsetzungen. Bei einem Audit geht es generell sehr stark um die Einhaltung von Regeln.



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