Was gehört in einen Konfigurationsmanagement Plan?
Das Konfigurationsmanagement in der Automotive SPICE(R) ist ein wichtiges Prozessgebiet. Haben Sie hier gute Prozesse und sind in der Lage Ihre Arbeitsprodukte unter einer guten Verwaltung zu haben, dann hilft Ihnen das auch stark für andere Prozesse. In dem SUP.8 Prozess (Config Management) wird von einem Konfigurationsplan gesprochen. Da mir öfters auffällt, dass es gar nicht klar ist, was in diesen Plan des Konfigurationsmanagement hineingehört, gebe ich hier wichtige Hinweise.
Vorweg ist es wichtig zu verstehen, dass ein Plan nicht im Sinne von einem Projektplan zu verstehen ist.
Es geht also nicht darum einen MS Project Plan oder eine zeitliche Abfolge von Aufgaben zu erstellen. Betrachten Sie die Base Practices, dann stellen Sie fest, dass die geforderte Strategie auch in diesem Plan vorhanden sein kann. Doch der Plan ist mehr als eine Strategie. In den Plan für das Konfigurationsmanagement finden weitere zahlreiche Themen Platz. Natürlich können und werden sich Aufgaben im Bereich des Konfigurationsmanagement auch in Plänen wiederfinden.
Folgender Inhalte ist für einen Konfigurationsmanagement Plan üblich:
- Anforderungen
- Software Entwicklungsumgebungen
- Pläne: Software, Quality Assurance, CM Plan selber, …
- Abstimmungen mit Zulieferern
- Entwickelter Code
- Anleitungen, Beschreibungen (für den Kunden)
- Test Cases
- Reviews
- Integrationsreports
- …
Es gibt also eine Reihe von Dingen, die in einen Konfigurationsmanagement Plan gehören. Wichtig – und das gilt auch für das Config Management SUP.8 – ist, dass klar definiert wird, was für sogenannte Config Items in diesem Konfigurationsmanagement Plan aufgenommen werden. Mit diesem Punkt sollten Sie beim Konfigurationsmanagement starten!
Weitere Informationen zu Config Management und Prozessen








