Japanisch lernen in München
Ich möchte Japanisch lernen, um mich beruflich weiter zu qualifizieren. Nachdem dem Auftakt zum Lernen an der Volkshochschule in Karlsruhe, wollte ich in München das Lernen fortsetzen. Nach dem Umzug in die schöne Landeshauptstadt schien mir der Ort prädestiniert! Doch das sah alles einfacher aus, als es war…
Zunächst schien mir München als Ort zum Japanisch lernen attraktiv, denn wenn ich mit offenen Augen durch die Stadt gehe, dann sehe ich viele Japaner :-) Ich habe lange im Internet gesucht und Angebote verglichen. Praktisch alle Institutionen die Japanisch anbieten, bekommen die Kurse nicht voll. Da ich beruflich auch noch ein paar zeitliche Randbedingungen habe, benötige ich einen Wochenendkurs um immer teilnehmen zu können.
Doch auch das erwies sich als nicht praktikabel. Am Wochenende kann ich nicht immer und so suchte ich nach weiteren Alternativen. Es schien so, als würde sich nichts anderes als ein Privatkurs anbieten. Und genau das war dann meine Wahl. Ich habe nun in der Aktive Sprachschule in München einen Kurs bei einer Muttersprachlerin gebucht. Ich werden mit 20 Stunden beginnen und hoffe dann am Ende auf ein A1 Sprachniveau zu kommen. Billig ist der Kurs nicht, was bei Einzelunterricht auch nicht verwunderlich ist. Die Sprache ist es mir wert und ich hoffe Japanisch dann auch beruflich einmal anwenden zu können.
Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. Auch wenn ich schon zwei Semester an der VHS Unterricht genommen habe, ist vieles des Wissen nicht mehr vorhanden. Nun hoffe ich, dass ich hier im Blog auch ab und zu etwas über Japan, die Sprache und vielleicht auch die Kultur schreiben kann. Ich denke dieser Weg eignet sich auch noch einmal sehr gut, um das Gelernte zu reflektieren. Ich bin schon sehr gespannt und werde (Stand heute) nächsten Monat mit den ersten Stunden beginnen.
Dafür habe ich mich jetzt bei der Sprachschule aktiv angemeldet und auch schon mit der Japanisch-Lehrerin telefoniert. Die Mitarbeiter in der Schule machten alle einen sehr netten Eindruck und auch die Bewertungen, die sich im Netz finden lassen, sind positiv. Weitere Hinweise zum Japanisch lernen in München werden an dieser Stelle noch folgen.
Weitere Informationen zu Japan









Ich glaube, Privatunterricht ist der beste Weg und die Investition lohnt sich. Ich habe letztes Jahr ein halbes Jahr Privatunterricht gehabt – nicht ganz billig mit 20 € pro Stunde. Dafür war ich dann aber nach insegesamt 2 Jahren lernen auf einem Kenntnisstand, den andere hatten, die bis dahin studiert hatten.
Hallo Friederike,
danke für Deine Sicht. Ja, das erhoffe ich mir auch, auch wenn der Preis doch noch etwas höher ist. Aber ich probiere es einfach einmal aus. Von nichts, kommt ja bekanntlich nichts ;-)
Wie ich sehe, schlagen sich auch andere mit der gleichen Frage herum. Ich bin jetzt auch fast entschlossen 1:1-Unterricht zu nehmen. Anders wird das wohl sprachlich nichts. Passiv sieht die Welt gar nicht so schlecht aus, aber eigene Formulierungen sind noch eine ganz andere Welt. Die hier bereits genannte institution nennt Stundenpreise (45 Minuten) im 40-Euro-Bereich. Das hört sich gar nicht so schlecht an. In einem VHS-Kurs sind es so in etwa 10 Euro pro Doppelstunde, aber bei vermutlich sehr viel geringerer Effektivität (obwohl das Ganze durchaus Spass macht). Das Hauptproblem bei der VHS ist die psychische Barriere, eigene Schwächen unumwunden zuzugeben und einfach draufloszuplappern, egal, wie das Ergebnis aussieht.
Vielen Dank ür die hier begonnene Diskussion. Ich fliege jetzt ohnehin erst einmal vor Ort und werde sehen, wieviel man mit den bisherigen Kenntnissen so anfangen kann. ;-)
Hallo und besten Dank für den Kommentar. Ich habe nun zwei Stunden Privatunterricht gehabt und wir machen immer 2×45 Minuten. Das geht ganz gut. Der Vorteil vom 1:1 Unterricht ist für den Lernerfolg das Beste. Mir gefällt es bis jetzt und ich hatte noch nicht das Glück in Japan zu sein – kommt vielleicht alles noch. Ich will noch ein paar Erfahrungen hier zusammen schreiben. Ein Wiederkommen lohnt sich also :-)