Interview mit Dirk Hottmann
Die Artikelserie über den neuen Job hat schon einige Beiträge. Doch wie sieht es wirklich aus? Wie behandeln andere Personen das Thema Job und neue Medien? Wie bereiten diese sich vor, wie stellen sie die eigene Person in den Mittelpunkt? Heute freue ich mich sehr, ein kleines Interview mit Dirk Hottmann präsentieren zu dürfen. Lesen Sie hier, wie er sich im Web darstellt und es für sich nutzt.
Ich freue mich, dass sich Dirk Hottmann für ein kleines Interview bereitgestellt hat. Dirk hat eine Internetseite, auf der er über Themen aus der Energiebranche berichtet. Ich konnte mit Dirk ein kleines Interview führen.
Dieses Interview finden Sie hier im Bereich der Karriere, damit Sie sich ein Bild von den Möglichkeiten des Online-Auftritts machen können. Ich habe mit Dirk über Inhalt, Suchmaschinenoptimierung und zukünftigen Plänen gesprochen.
1) Hallo Dirk, vielen Dank für die Teilnahme an dem Interview. Stelle dich doch bitte meinen Lesern kurz vor.
Ich heiße Dirk Hottmann, bin 33 Jahre und habe Wirtschaftsingenieurwesen an der TU (Diplom) sowie Umwelt- und Qualitätsmanagement an der FH (Master) studiert. Seit Mitte 2003 war ich im Bereich Forschung & Entwicklung sowie Produktion für die Automobilbranche beschäftigt. Anfang 2007 ging ich in die Energiewirtschaft zu einer Stromhandelsgesellschaft. Dort war ich knapp drei Jahre in der Kraftwerkseinsatzplanung, Bereich Asset Portfolio Management, tätig, bevor ich 2010 in den Operations-Bereich (Strom) wechselte.
2) Du hast einen eigenen Blog. Erzähle doch den Lesern kurz was du als Blog System nutzt, wie und wann du die Artikel veröffentlichst und warum du deine Domain so gewählt hast.
Ich benutze WordPress, da es relativ leicht zu handlen ist. Meine Artikel veröffentliche ich in der Regel im wöchentlichen Abstand. Dabei umfasst ein Post zwischen 250 und 400 Wörtern, wobei ich auf der Hauptseite des Blogs immer nur den einleitenden Text als Teaser anzeigen lasse, so dass der Leser selbst entscheiden kann, ob er bei Interesse weiterlesen möchte oder nicht. Die Domain habe ich bewusst gewählt, um einen Bezug zwischen dem Blogthema (Infos aus der Energiewirtschaft) und mir bzw. meinen Namen – u. a. auch im Sinne der Transparenz – herzustellen.
3) Analysiert du die Besucher deiner Internetseite? Und wenn ja, lässt du die Erkenntnisse wieder in die Artikel einfließen? Welche Software nutzt du?
Nicht wirklich. Ich schaue mir die Besucherzahlen etwa einmal pro Woche in Google Analytics an und freue mich dann, wenn diese gegenüber der Vorwoche bzw. dem Vormonat einen Anstieg zu verzeichnen haben. Wenn nicht, ist das auch ok. Insofern beeinflusst die Entwicklung der Besucherzahlen meine Artikel relativ wenig.
4) Befasst du dich aktiv mit Suchmaschinenoptimierung?
Nein. Wichtig ist mir vielmehr, interessante Artikel zu posten. Wenn sie gut sind, wird das von den Leuten bzw. Suchmaschinen automatisch mit besseren Rankings belohnt. Wenn nicht, macht es auch nichts. Darüber hinaus behandle ich einige energiewirtschaftliche Nischenthemen, die auch ohne Suchmaschinenoptimierung – zumindest momentan – einen Google-Rank unter den ersten Drei haben (Beispiele: Redispatch, Hydraulischer Kurzschluss, Kondensatstau).
5) Wie zufrieden bist du mit deiner Platzierung in den Suchmaschinen?
Wie schon gesagt, hat das für mich keine primäre Bedeutung. Insofern konzentriere ich mich mehr aufs Bloggen, ob ich nun gute oder schlechte Ergebnisse einfahre.
6) Bist du in Karrierenetzwerken angemeldet? Und wenn ja in welchen?
Ja, bei Xing.
7) Nutzt du bereits Social Media Dienste? (Facebook, Twitter, Google Buzz, …)
Ja, Twitter und Facebook.
8) Was bewegt dich konkret am Bloggen und Teilnahme am Web2.0?
Zunächst mal muss ich sagen, dass mir das Bloggen einfach Spaß macht. Natürlich bedeutet es immer einen gewissen Aufwand (Zeit, Kosten), aber dem gegenüber steht zum einen der Spaß am Schreiben, was in gewisser Hinsicht ja auch eine Weiterbildung/-entwicklung darstellt, zum anderen ist es schön, wenn positives Feedback von außen kommt. Ziel der Webseite ist es ja schließlich, interessierten Besuchern aktuelle und wissenswerte Informationen rund um den spannenden Bereich der Energiewirtschaft aus Theorie und Praxis in Form eines Blogs zu präsentieren.
9) Hast du schon berufliche Rückmeldung auf deinen Blog bekommen? Wenn ja, was ist es für ein Gefühl?
Ja, überraschend häufig sogar. Noch erfreulicher ist die Tatsache, dass diese Feedbacks durchweg positiv ausfallen, was ich in dem Maße nicht erwartet hätte. Insofern auch eine Bestätigung bzw. ein Anreiz, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.
10) Wie sieht deine digitale Zukunft aus Sicht von Blog&Co aus
Also wichtig ist für mich erst mal, in dieser Regelmäßigkeit weiterzumachen und schlichtweg dabei zu sein. Wie es letzten Endes weitergehen wird, wird die Zeit zeigen. Zentral ist für mich als Neueinsteiger in erster Linie, überhaupt mal im Web präsent zu sein.
11) Was ist wichtiger für dich, Blog oder Karrierenetzwerke?
Ich denke, die gesunde Mischung aus beidem macht es letztendlich aus. Ich sehe beispielswiese, dass sich da Synergieeffekte ergeben; Leser meines Blogs werden später zu Kontakten im Karrierenetzwerk, während einige berufliche Kollegen von der Existenz meines Blogs erst auf Xing erfahren haben. Beides ermöglicht und fördert einen spannenden, konstruktiven Austausch mit Interessenten bzw. Gleichgesinnten und potenziellen Geschäftspartnern.
Vielen Dank an dich Dirk, dass du dir für das Interview Zeit genommen hast. Wenn auch Sie lieber Leser sich für einem thematisch zu meinen Internetseiten passenden Interview melden möchten, schreiben Sie mir doch einfach eine Email oder einen Kommentar!
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