Die Xing Felder ich biete und ich suche sind die zentralen Punkte um im Netzwerk gefunden zu werden. Immer wieder finden sich aber ganz kuriose Varianten der Befüllung dieser Felder. Wenn Sie die Felder richtig formatieren, dann werden die Begriffe durch einen Algorithmus der Suche zur Verfügung gestellt. Dieses wiederum bringt Ihnen mehr Besucher auf die eigene Xing Seite.
Sie sind bei einem Karrierenetzwerk wie Xing angemeldet, damit haben Sie den wichtigsten Schritt getan um sich sichtbar zu werden. So werden alte Kollegen, Headhunter oder auch Freunde auf Ihr Profil aufmerksam. Das alleine ist aber noch nicht ausreichend, denn innerhalb dieser Netzwerke existiert eine eigene Suche um die passenden Begriffe und Positionen zu finden.
Um Ich biete und Ich suche zu formatieren können Sie sich ganz einfach der Regel, die auch entsprechend unter dem Fenster abgebildet ist, bedienen:
![]()
Dieses Fenster bekommen Sie immer dann, wenn Sie die Felder Ich biete oder Ich suche(und natürlich auch Interessen) bearbeiten wollen. Ich sehe jetzt immer wieder Profile die Angaben wie “Projektmanagement (auch agile Methoden)” (das ist jetzt ein nicht reales Beispiel) enthalten. Natürlich versteht der Leser, wenn er das Feld Ich biete liest, was die Person meint. Wenn man jetzt aber zu dem Thema Projektmanagement und agil Methoden gefunden werden möchte, dann ist es ratsam die Daten anders, nämlich getrennt durch Kommas einzugeben.
Ich gebe ein Beispiel anhand meines Profils. Betrachtet werden die Punkte (1) und (2):
Bewegen Sie die Maus nun über den Wert “Austausch über Agile Methoden” (1) dann wird der gesamte Begriff als Hyperlink (unterstrichen) dargestellt. Klicken Sie darauf, finden Sie natürlich nur genau die Begriffe, die auch so ausgeschrieben sind. Hat ein anderes Profil “Agile Methoden”, wird es nicht bei dem Klick aufgelistet – logisch. Der Punkt (2) bringt viel mehr Treffer – da hier das Thema für sich (ohne Zwischenwörter wie über) benutzt wird. Im Beispiel ist es ratsamer die Begriffe aufzuteilen.
Sie als Mitglied im Netzwerk bestimmen sehr gut und genau wobei Sie gefunden werden. Es ist immer hilfreich auch zu prüfen, was bei so einem Klick als Ergebnismenge generiert wird. In Maßen eingesetzt, machen seltene Begriffe auch einen Sinn: Die Ergebnismenge ist einfach klein und Sie fallen in der Menge schneller auf. Ob Sie nun Führungskraft sind oder nicht – diese einfachen Tipps helfen Ihnen sehr bei dem Suchen&Finden in dem Karrierenetzwerk.



Hallo Herr Schneider,
gestern hab ich mal etwas länger bei Ihnen gestöbert und versprochen, dass ich mein Wissen und meine über 5 jährige Erfahrung gern beisteuere.
Theoretisch ist das alles 100% richtig, was Sie schreiben. Dennoch gibt es 2 wesentliche Punkte, warum die ‘kommagesteuerte & keywordgetriebene’ Formatierung in den Meisten Fällen nicht zum gewünschten Ergebnis führt >> Gefunden zu werden. Die Ursache dafür ist der Mensch, der Xing nutzt.
Ich hab 2008 dazu schon etwas geschrieben: http://www.networkfinder.cc/xing-linkedin-facebook-profiles/seo-xing-profil-andersrum
Meine Thesen:
============
1) Es wird auf Xing nicht (professionell) gesucht.
2) Die Suchen führen (weil nicht um die Ecke gedacht) zum Wettbewerb
Warum ist das so?
1) Gefühlte 90% der UserInnen sind Anbieter (inkl. Arbeitnehmer, die Ihre Arbeitskraft anbieten). Jedenfalls habe ich bei über 600 Kunden bei einer meiner Eingangsfragen noch nie gehört, dass man im B2B Netzwerk ist, weil man etwas kaufen möchte.
2) 86% der Profilklicks kommen über “KLICK in”, was meine Aktivität voraussetzt. 14% über “Suche nach”, von denen nur 1% mit konkretem ‘Suchfeldhinweis’. Der Rest begnügt sich mit der Volltext Stichwortsuche, die alle Datenfelder screent.
3) Wenn dem so ist, wird ein Keywordgetuntes Profil für menschliche LeserInnen zur ‘Augenqual’.
Glauben Sie mir nichts. Analysieren Sie, denn in manchen Fällen kann es tatsächlich anders sein. Ich empfehle daher folgende Analyseschritte:
http://www.networkfinder.cc/xing-linkedin-facebook-profiles/seo-xing-profil-andersrum
Sonniges Wochenende aus Wien.
Ihr
Michael Rajiv Shah
THE SOCIAL NETWORK COACH
Social Network PR & Management seit 2005
Guten Abend,
vielen Dank für Ihre interessante Sicht. Der Faktor Mensch ist natürlich sehr entscheidend, da gebe ich Ihnen Recht. Trotzdem sollte die Möglichkeit dieser schönen Taxonomy genutzt werden. Das es zum Wettbewerb führen kann ist richtig, ermöglicht aber auch die Chance zu sehen, wer denn mit den Stichworten unterwegs ist.
Das Profil mit Stichwörtern aufzupeppen, stellt mit Sicherheit nur eine Möglichkeit dar. Es grenzt in meinen Augen aber auch den Wildwuchs unter Stellen- und Positionsbezeichnungen ein und hilft auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das dieser Bereich eher kleiner ist und ein Großteil der Benutzer / Interessenten auf anderen Wegen kommt (wie von Ihnen angeführt) dürfen diese Optimierungen auch nicht vernachlässigt werden – keine Frage.
Ich vergleiche es gerne mit einer Optimierung einer Webseite – auch hier spielen viele Faktoren eine Rolle, dieses ist eine Variante neben vielen anderen auch.
Viele Grüße
Sebastian Schneider