Auf der Open Change Community Conference 2012 haben es die Keynotes gezeigt: das vernetze Auto kommt, der OEM muss mehr den Kunden kennen lernen und das Mobiltelefon spielt dabei eine immer größere Rolle. In die gleiche Kerbe schlagen nun Beiträge von dem Portal car-it.automotiveit.eu, welches Informationen aus der Automotive Branche bietet. Zwei sehr interessante Beispiel von Opel und BMW zeigen die Zukunft. Gerade das Beispiel von Opel zeigt sehr gut die Integration von Smartphones.
In zwei Keynotes wurde auf der Open Change Community Conference das Thema vernetztes Fahrzeug angesprochen. Zwei schöne Beispiele in meinen Augen habe ich auf dem car-it.automotiveit.eu Blog finden können. Opel macht den Vorstoß und erlaubt den Zugriff auf Fahrzeugdaten per App. Und diesmal reden wir nicht von “trivialen Daten” wie Wegberechnung oder Temperatur, nein Opel erlaubt die Abfrage von Daten des CAN-Bus! Das ist in meinen Augen schon ein sehr großer und bedeutender Schritt, den noch kein Hersteller unternommen hat. Mit über 60 verschiedenen Daten ist für iPhone Nutzer im Moment schon ein kleines Schmankerl im App-Store vertreten. Dieses Beispiel zeigt, dass Hersteller die APIs öffnen werden. Fraglich und spannend bleiben Sicherheitsmechanismen, die in dem Artikel nicht angesprochen werden. Der Schritt hin zu Social Media ist dann nicht mehr weit: die Daten können ausgetaucht, geteilt, diskutiert und verglichen werden – über welche Plattformen auch immer.
Zwar können BMW Käufer nicht das Display mit der App steuern, aber für einen Aufpreis von 600 Euro steht ein frei konfigurierbares Display zur Verfügung. Auch hier finde ich es sehr interessant, dass der Käufer die Wahl hat, in seinem Wagen nach Geschmack Änderungen vorzunehmen. Und das praktisch “im laufenden Betrieb”. Während früher die Ausstattung des Fahrzeugs praktisch bei Auslieferung fix war, sind nun persönliche Änderungen möglich. Ich denke der Weg ist nicht mehr weit, dass wir uns in das Auto setzen können und unsere kompletten Vorlieben und Einstellungen werden auf das Fahrzeug übertragen. Hier könnte also Fahrer A und Fahrer B zwei unterschiedliche “Umgebungen” im selber Auto vorfinden. Besonders interessant könnte so etwas für Mietfahrzeuge sein.



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