Social Media im Automotivebereich

Social Media wird als neues Marketinginstrument und Kommunikationsweg gefeiert. Nun greift es mit einiger Verzögerung erwartungsgemäß auch auf den Automobilbereich über.

Wie auf dem Automotive Blog von T-Systems zu lesen war, gewinnt Social Media auch im Automotive Bereich an Bedeutung.

Wichtig zu verstehen ist, dass die Automobilbranche sehr lange Entwicklungszyklen besitzt. Wenn man heute von der Entwicklung eines neuen Wagen spricht, dann ist die Planung nicht selten im Bereich von 3-5 Jahren. Man hat also einen Stand der Technik (in Bezug auf vernetze Dinge wie Internet, Mobilanbindungen, etc.) von heute, in einem weit entfernten Vehikel.

Social Media hat eine enorme Geschwindigkeit und steht auch als Inbegriff für Echtzeit und direkte Kommunikation. Gerade wenn man an Microbloggingdienste wie Twitter denkt. Aber nicht nur Echtzeit ist wichtig sondern auch eine hohe Qualität. So ist der Autohersteller Porsche auch im Facebook vertreten. Dort findet man Informationen rund um die entsprechenden Autos. Sehr qualitativ hochwertige Videos untermalen den hochwertigen Charakter der Automarke.

In die gleiche Kerbe schlägt auch Audi mit seinem Facebookauftritt, auch hier nimmt man die Professionalität durch kleine Details wie bspw. einen eigenen Short URL Dienst war. Durch eine eigens gestalltete Extraseite auf den Facebookseiten gelangt man zu einer Möglichkeit seinen eigenen Audibilder hochzuladen. Damit wird der Kontak zu den Usern gesucht und an der Beteiligungsrate kann man erkennen: auch gefunden.

Zu bedenken bleibt aber der Aspekt der Entwicklungszeit, wenn andere Firmen bspw. die Rückmeldungen der Kunden und Social Media Nutzer direkt in das Produkt einfließen lassen können, so wird das im Automobilbereich schwer, gerade was technische Innovationen im Auto angeht. Ein aktueller Hype kann in dem Infotainment und mobilen Datenbereich nicht so schnell umgesetzt werden und unterliegt damit auch diesem langen Entwicklungsintervall. Besonders zu betrachten sind evtl. Ansichten der User, selbst wenn so bspw. Features in aktuelle Wagen kommen würden, könnte dieses ein Bild im User von “schleppender Umsetzung” suggerieren, was mehr schädlich als brauchbar wäre.

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