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Webmaster Friday: Warum blogge ich?
Ein interessantes Thema gibt es diese Woche beim Webmaster Friday. Die Frage nach dem Ziel und dem Warum des eigenen Blogs wird gestellt. Nicht, dass mich das schöne Wetter gerade nicht animiert draußen noch ein paar Fotos zu machen, aber ein paar Zeilen für den Webmaster Friday müssen noch sein :-)
Für meinen Blog habe ich aktuell genau zwei Ziele bzw. Themen die mich antreiben diesen zu führen und zu schreiben.
Das Web ist präsent, ich auch.
Ich finde es wichtig die eigene Person auch online zu repräsentieren. So kann man sich "offline" zwar im beruflichen Umfeld einbringen und hervorheben, aber durch den Blog hat man sehr schön die Möglichkeit Karrierenetzwerke und Privates zu verbinden.
Weiterhin ist das für andere Personen eine gute Möglichkeit sich auch zunächst mal ganz unverbindlich über die eigene Person zu informieren. Wenn andere einen über die Webpräsenz finden, die einen sonst vielleicht nicht gefunden hätten, ist das schon ein Erfolg. Wenn man dann im Netz mit seinem Namen und Blog für etwas steht, was andere interessiert und anerkennen, dann ist es um so toller und wertvoller für einen selber.
Mein virtuelles Ich kann ich damit selber so bestimmen und formen, wie ich das möchte. Wenn man nicht die falschen Daten im Netz verewigt, kann einem das in seinem Leben schon positive Ergebnisse bringen.
Das Web 2.0 hat viele interessante Facetten
In einigen Dingen kann man nur lernen wenn man aktiv dabei ist. So ist es auch mit dem Thema Internet und Web. Nicht nur, dass man so seine Webpräsenz verbessert, nein man lernt auch den Umgang (und verbessert ihn) mit bspw. den CMS'sen. So habe ich durch Zufall Drupal entdeckt und muss sagen, dass ich nach Umstieg von Wordpress und Serendipity absolut begeistert davon bin. Auch mit Joomla habe ich meine Erfahrungen gemacht, aber Drupal ist es geblieben.
So kann und konnte ich zwar ganz gut meine Aufgaben mit Java bisher lösen, aber dadurch das Drupal Lust auf mehr macht, bin ich auch wieder dabei mir PHP und Themen wie CSS besser anzueignen. Ohne richtigen Anwendungszweck wäre ich wohl nicht an das Thema herangegangen.
Von der Verwendung von Analysesoftware über das Verstehen wie Google arbeitet bis hin zum Communitygedanken ist hier soviel dabei was spannend und interessant ist.
Ich finde es persönlich interessant wie ein Blog wächst. So schreibt man über Themen, die einen selber bewegen und damit schafft man sich auf der einen Seite ein kleines Wissenswerk und gibt dem Web auf der anderen Seite auch Informationen und bereichert es. Man kann sich damit identifizieren und nach einer gewissen Zeit stolz auf erbrachte Leistungen zurücksehen.
Ende
Im Moment macht mir das Bloggen Spaß und der Lerneffekt ist auch da. Zunächst mache ich es für mich und meine Interessen, ob das gut ist oder nicht wird sich zeigen. Kleinere Experimente, ob man mit gewissen Themen Besucher anlocken kann, mache ich aktuell auch mal.
Um nochmal konkret auf die Fragen einzugehen:
Ist es sinnvoll, sich quantitative Ziele zu stecken? So nach dem Motto: ich will bis Ende Mai 100 Besucher täglich bekommen?
Ziele stecken ist schon mal sehr gut. Wie weit man das für seinen Blog machen kann und will ist natürlich absolut von dem abhängig was für einen Blog man hat (siehe auch letzter WMF). Ich mache das auch so ähnlich, um für mich mal ein Gefühl zu bekommen, was geht im Blog überhaupt. Und dann eben zu analysieren, warum es klappt oder auch mal nicht.
Oder gibt es Blogger, die sogar monetäre Ziele ihr eigen nennen?
Jeder will wohl irgendwie Geld mit dem Blog verdienen oder hat daran gedacht. Ich auch. Aber ein Ziel dazu habe ich nicht, und verfolge das auch nicht. Ich schreibe den Blog nicht um damit Geld zu verdienen. Ich denke das Thema erfordert weit aus Planung und Arbeit, als man denkt.
Und wie ist das mit den qualitativen Zielen – sind die irgendwie messbar?
Die Überlegung ist interessant. So wäre es ja genau wie bei den quantitativen Zielen möglich sich zu überlegen, wie man bspw. die Absprungrate minimieren kann. Soweit gehe ich aktuell aber noch nicht.
So das wars und nun wieder alle ran an die Schokoeier - frohe Ostern! 










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